"Bauauftrag" für Alfred Gusenbauer:Österreich muss renoviert werden!

SPÖ-Landesparteirat in Wels: 97,7 Prozent für Barbara Prammer

Symbolträchtige Geschenke , überreicht von Betriebsräten in Arbeitskluft gab es für den SPÖ-Kanzlerkandidaten Dr. Alfred Gusenbauer beim Landesparteirat der SPÖ Oberösterreich heute Samstag in der Welser Stadthalle: Schutzhelm, Wasserwaage, Schaufel, Senkblei und Maurerkelle. "Österreich muss renoviert werden!", begründeten SPÖ-Landesvorsitzender LH-Stv. Erich Haider und Gewerkschaftschef Hubert Wipplinger die Auswahl. Barbara Prammer wurde mit 97,7 Prozent der Stimmen vom Landesparteirat als Spitzenkandidatin für Oberösterreich gewählt. "Wir werden Schwarz-Blau das Gruseln lehren!", kündigt Erich Haider einen starken Auftritt seiner Partei im Wahlkampf an.

"Wir in Oberösterreich sind hochmotiviert, wir sind startbereit und wir werden kämpfen!", versicherte SPÖ-Landeschef Erich Haider dem in Wels mit frenetischem Applaus empfangenen Spitzenkandidaten Gusenbauer. Auf seine KandidatInnen und Kandidaten ist Erich Haider mit Recht stolz: "Barbara Prammer ist die beste Frauenpolitikerin Österreichs und Fritz Verzetnitsch ist und bleibt der oberste Arbeitnehmervertreter im Parlament. Inge Jäger ist Garantin für Sozial- und Frauenpolitik und Expertin für Entwicklungshilfe. Der Gewerkschafter Walter Schopf ist wie Dietmar Keck, Hermann Krist und Rainer Wimmer deutliches Signal dafür, dass die SPÖ verstärkt die Interessen der Arbeiter in den Vordergrund stellen will. Elfriede Kalod ist Garantin dafür, dass die Anliegen der älteren Generation weiter Vorrang haben. Und der Linzer Uni-Professor Dr. Josef Weidenholzer ist "soziale s Gewissen" der SPÖ und Signal für eine andere Hochschulpolitik. Genau wie Andrea Mautz , die ÖH-Bundesvorsitzende, als Jugendkandidatin. Eine starke Frau findet sich weiters mit Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer an aussichtsreicher Stelle auf der Liste. Rosemarie Schönpass, Bürgermeisterin von Ampflwang, ist Expertin in Kommunal- und Frauenfragen. Daneben finden sich auf der Liste die bewährten SPÖ-MandatarInnen Georg Oberhaidinger, Kurt Gassner, Marianne Hagenhofer, und Kurt Gartlehner.

"Die Wahl ist eine Abstimmung darüber, ob wie bei der SPÖ der Mensch in der Politik zählt oder ob nur die Macht zählt wie bei der ÖVP!", zeigt Alfred Gusenbauer auf, der erneut den kostenlosen Zugang zu jeder Art von Bildung und Ausbildung und ein Gesundheitssystem, das sich alle leisten können, forderte.

Frischer Wind für die Wirtschaft!

Gusenbauer weiter: "Wir brauchen auch einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel!".
Dazu präsentierte er vier Vorschläge zur Ankurbelung der Wirtschaft:

1. Eine Steuersenkung für die kleinen und bescheidenen Einkommen

2. Die rasche Umsetzung aller planungsfertigen Infrastrukturprojekte auf Straße und Schienen.

3. Ab 1.1. 2003 die Wiedereinführung eines Investitionsfreibetrages zur Unterstützung von Unternehmen, die in neue Jobs mit Zukunft investieren.

4. Einen Risikokapital-Fonds für Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen.

Gusenbauer: "Damit gibtQs weniger Arbeitslosigkeit, mehr Wirtschaftswachstum und weniger Schulden! Wir bringen frischen Wind für die Wirtschaft, für Investitionen und für neue Arbeitsplätze im nächsten Jahr!"

Noch einmal zur Symbolik der Geschenke: Schutzhelm soll verhindern, dass Gusenbauer die Trümmer der schwarz-blauen Chaosregierung auf den Kopf fallen. Die Wasserwagge soll garantieren, dass die Sozialpolitik wieder aus der Schieflage herauskommt. Mit der Schaufel können die Gräben, die Schwarz-Blau aufgerissen hat, wieder zugeschüttet werden. Die Maurerkelle soll Österreich wieder ein gutes Fundament sichern. Und das Senkblei hilft, damit die Politik im Land nach dem 24. November wieder ins richtige lot kommt.

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