Schweitzer: Frühpensionen: "Skandalöse Vorgänge - SPÖ allein verantwortlich"

"Fall bekommt kriminelle Ausmaße"

Wien, 2002-10-05 (fpd) - Im Fall von angeblichen unrechtmäßigen Frühpensionierungen beim Postbus sprach heute FPÖ-Klubobmann Karl Schweitzer von skandalösen Vorgängen, die raschest aufgeklärt gehörten. "Alle, die in diesem Fall involviert sind, müssen namhaft gemacht und für die finanzielle Wiedergutmachung herangezogen werden", forderte Schweitzer.****

Offenbar seien die Bediensteten des betroffenen Unternehmen, aber auch Ärzte vom Management unter Druck gesetzt worden, in Pension zu gehen bzw. entsprechende Gutachten auszustellen. Dieser Fall von unrechtmäßigen Frühpensionierungen bekomme immer mehr eine kriminelle Dimension. Damit habe man lediglich versucht, auf Kosten der Steuerzahler einen Betrieb zu sanieren, kritisierte Schweitzer.

"Für diesen Skandal ist allein die SPÖ verantwortlich, die kein Interesse zeigte, diesen Skandal aufzudecken. Betroffene hätten sich nämlich bereits an den damaligen SP-Finanzminister Edlinger und den Wissenschaftsminister Einem gewandt. Hier wird einmal mehr klar, überall, wo die SPÖ an der Macht ist, gibt es Nachteile für die Österreicher. Nur die eigenen Genossen werden gut versorgt", sagte Schweitzer.

"Der Schaden ist aus heutiger Sicht noch gar nicht abschätzbar, dürfte aber in die Millionen gehen, die hier ungerechtfertigt ausbezahlt wurden", stellte Schweitzer abschließend fest. (Schluß)

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