VP-Stummer: "Fordere öffentliche Klarstellung von SP-Kirschenhofer noch vor der Wahl - Ich jedenfalls würde nicht mit dem Vorwurf der Unwahrheit in eine Wahl gehen"

Wahlkampffinale in Krems wird schärfer

Krems (OTS) - Die SPÖ Krems sorgt für ihre unrichtige Aussage eines angeblichen Baustopps bei der Baxter-Baustelle in Krems auch weiterhin für Aufregung. Nach heftiger Kritik an diesen Äußerungen, unter anderem von prominenten Wirtschaftsvertretern, behauptete erst gestern abend in der Fernsehsendung "Niederösterreich heute" der SP-Spitzenkandidat Kirschenhofer, diese Äußerungen seien nie gefallen: Er als Vizebürgermeister habe den Bürgermeister nur in einem vertraulichen Gespräch gefragt, ob etwas dran sei an Gerüchten, Baxter lasse den Bau stoppen. Dies wurde prompt von zwei bei der ursprünglichen Pressekonferenz von SP-Kirschenhofer anwesenden Journalisten dementiert und richtig gestellt: Tatsächlich sind diese Äußerungen in einem Pressegespräch vorige Woche gefallen.

"Kirschenhofer redet Krems auch weiterhin krank und verbreitet auch weiterhin blanke Unwahrheiten über internationale Gross-Konzerne. Herr Kirschenhofer, Sie plakatieren Ihr Gesicht mit dem Begriff der Verantwortung für Krems. Übernehmen Sie daher Verantwortung auch für Ihre persönlichen Fehlleistungen und distanzieren Sie sich umgehend von Ihren anhaltenden Unwahrheiten über einen allfälligen Bau-Stopp -und zwar noch vor der Wahl", fordert der Fraktionsobmann der Volkspartei, Stadtrat Heinz Stummer, "ich jedenfalls könnte nicht mit dem Vorwurf der wiederholten Unwahrheit, der Verbreitung von Gerüchten sowie der Verärgerung von Investoren in eine Wahl gehen."

"Wir können Irritationen und Gerüchte über ansiedlungswillige Betriebe, und seien sie auch nur kurzfristige wahltaktische Manöver, nämlich einfach nicht brauchen - vor allem, weil allein in diesem Fall auch 300 Arbeitsplätze in Krems gefährdet werden könnten. Auch Baxter hat bereits offiziell bestätigt, dass die Bauarbeiten voll im Plan sind", erklärt dazu Stummer.

Der Ausbau der Firma Baxter geht in den nächsten Monaten wie geplant über die Bühne: Auf einem fünf Hektar großen Betriebsareal entsteht bis Ende 2002 eine Produktionshalle mit insgesamt drei Stockwerken. Bereits im Februar 2005 soll die Produktion starten, die ab 2006 28 Millionen Dosen Impfstoff pro Jahr betragen wird. Insgesamt werden 300 Mitarbeiter vor Ort tätig sein, neben Wien und Orth an der Donau ist Krems der größte Standort des Baxter-Konzerns ausserhalb der USA, so Stummer.

"Der SPÖ in Krems ist in den letzten Jahren kein nennenswerter Erfolg gelungen. Aber man sollte auch in der Letztphase einer bisher fair und objektiv geführten Wahlauseinandersetzung nicht zu Lügen und Unwahrheiten greifen, wenn man sonst nichts mehr im Talon hat", so Stummer abschliessend.

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