LR Schmid: Mehr Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Start der EU-Initiative "Equal" in Vorarlberg

Bregenz (VLK) – 1,4 Millionen Euro aus der EU-Initiative "Equal" fließen für die Entwicklungspartnerschaft
"F&MPower" (Frauen & Männer Power) nach Vorarlberg die,
"für Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und
Familie eingesetzt werden." Heute, Donnerstag, präsentierte Landesrätin Greti Schmid mit den Projektpartnern Sabine
Juffinger (FEMAIL-Leiterin) und Anna Fink (Bildungshaus St. Arbogast) sowie Frauenreferatsleiterin Monika Lindermayer
die Details dieser gemeinsamen Initiative. ****

F&MPower besteht aus den drei Modulen "KONSTANZ(e)",
"M.I.P. – Mentoring in Practice" und "FAM – Frauen am Arbeitsmarkt". Laut Frauen-Landesrätin Schmid unterstützt
F&MPower neue Konzepte und die Umsetzung zur besseren
Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders angesprochen
sind dabei Frauen und Männer, die nach einer Auszeit oder
Karenz wieder in die Erwerbsarbeit einsteigen wollen. Die Entwicklungspartnerschaft F&MPower steht auf einer breiten
Basis. Wichtig ist Landesrätin Schmid, dass gemeinsam eine familienfreundliche Arbeitswelt geschaffen wird. "Denn die
gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt die
Position der Familien und verbessert damit das
gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Leben zum
Nutzen aller", betonte die Landesrätin.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es gemeinsamer
Bemühungen und Initiativen im Arbeitsmarkt und
Bildungsbereich. Landesrätin Schmid ist es deshalb ein
großes Anliegen, "dass durch die Entwicklungspartnerschaft
F&Mpower Maßnahmen gesetzt werden, die gezielt dem
Vorarlberger Arbeitsmarkt, den einzelnen Betrieben und den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern zu Gute kommen." Die Gemeinschaftsinitiative EQUAL wird zu gleichen Teilen aus
dem Europäischen Sozialfonds und aus nationalen Mitteln
finanziert, genehmigt ist das Gemeinschaftsprojekt für den
Zeitraum 2000 bis 2006.

Die drei Module von F&MPower in Kürze

-KONSTANZ(e) – Erwerbspausen durch konstante und gezielte Lernschritte nutzen. Das Projekt des Bildungshauses St.
Arbogast wurde in Zusammenarbeit mit Frauen, die nach einer Erwerbspause wieder in den Arbeitsprozess eintreten wollen, Personalverantwortlichen aus Unternehmen,
Unternehmensberatern, Trainern und Profis aus der
Erwachsenenbildung entwickelt. Durch diese Zusammenarbeit
konnte ein Programm zusammengestellt werden, das exakt auf
die Bedürfnisse, Anforderungen und Ziele aller
"Betroffenen" eingeht. Angesprochen sind aber auch Frauen
und Männer die sich bereits in der Karenz oder einer
längeren Familienzeit bzw. anders begründeten beruflichen
Pausen befinden.

-M.I.P. - Mentoring in Practice. Das Projekt des FEMAIL FrauenInformationszentrums Vorarlberg e.V. ist eine
präventive Strategie um die Ausstiegsrate bei Frauen und
Männern nach der Karenzzeit zu verringern. Dazu wird
"Mentoring" als Personalentwicklungskonzept in den
Unternehmen eingesetzt. Ziel ist es, dass Frauen die in
Karenz- bzw. Auszeit gehen, den Kontakt zu ihrem
Unternehmen nicht zur Gänze verlieren. Ziel ist es,
Mentoring als Personalentwicklungskonzept in den
Unternehmen zu implementieren und so ein funktionsfähiges
Modell zur Prävention von ungewollten Ausstiegsraten nach
einer Karenzzeit zu entwickeln.

-FAM – Frauen am Arbeitsmarkt. FAM setzt Maßnahmen zu Sensibilisierung und gezielten Information zum Thema
"Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Durch die Schaffung
eines positiven Meinungsklimas sollen persönliche und
betriebliche Entwicklungen unterstützt und gefördert
werden. Ein wichtiger Ansatz dabei ist es, die Zielgruppen
regional in ihrem unmittelbaren Umfeld und spezifisch zu
erreichen. Das beinhaltet auch eine intensive
Zusammenarbeit mit den bestehenden regionalen und lokalen
Netzwerken und Initiativen. FAM bietet auch individuelle
Beratungen für Betriebe und deren Personalverantwortliche
bzw. PersonalvertreterInnen in den Regionen.
(ug/dig,nvl)

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