Schüssel: Bundesregierung tut alles, um Betrieben zu helfen

Bundeskanzler bei Lokalaugenschein bei der Leiterplattenfirma Häusermann

Wien, 3. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Ich verspreche, dass wir als Bundesregierung alles in unserer Macht Stehende tun werden, um ihrem Betrieb auch finanziell zu helfen. Denn es ist in unserem Interesse, dass erfolgreiche Betriebe wie dieser, trotz Naturkatastrophe, weiterbestehen bleiben. Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Unternehmensführung, dass keine Mitarbeiter gekündigt wurden und es sogar Pläne zum weiteren Ausbau der Produktion gibt", sagte heute, Donnerstag, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel vor der Belegschaft der Leiterplattenfirma Häusermann in Zitternberg, im Rahmen eines Lokalaugenscheines zum Wiederaufbau mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. ****

Es sei in der Politik oft so, dass man die Auswirkungen von Entscheidungen nicht sofort bemerke. In diesem Fall sei es aber anders gewesen. Sofort am Tag nach der Katastrophe habe er sich mit den Landeshauptleuten der betroffenen Bundesländer Franz Schausberger, Josef Pühringer und Erwin Pröll zusammengesetzt, um über eine finanzielle Soforthilfe zu beraten. Die Entscheidung zur finanziellen Soforthilfe von 500 Millionen Euro aus Bundesmitteln und weiteren 500 Millionen Euro aus Landesmitteln, habe sich im Nachhinein "als goldrichtig" herausgestellt.

Das Entschädigungs- und Wiederaufbaugesetz sei im Parlament einstimmig beschlossen worden. Ganz ohne Konflikte sei es dabei aber nicht abgelaufen, denn die Regierung sei schließlich daran auch zerbrochen, bekannte der Bundeskanzler. "Es hat sich aber als richtige Entscheidung herausgestellt." Er könne nicht jedem alles versprechen. Priorität habe jetzt der Wiederaufbau in den schwer getroffenen Gebieten und die Hilfe für die Menschen.

"Es freut mich, dass die Mitarbeiter schon wieder lachen können, denn nur so geht's: Die Ärmel aufkrempeln und mit frohem Herzen am Wiederaufbau arbeiten." Es sei bewundernswert, mit welcher Professionalität und Dynamik gleich nach der Katastrophe daran gegangen worden sei, den Dreck wegzuräumen. "Das gibt auch uns Hoffnung, dass wir uns nicht vom Raunzen anstecken lassen. Vielleicht schaffen wir es, dass ganz Österreich zur 'Nicht-Raunzer-Zone' wird", schloss der Bundeskanzler.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003