Eine Lanze für die Schanigärten

Wien (OTS) - Der Spartenobmann Gastronomie und Freizeitwirtschaft
im Wirtschaftsverband Wien, Komm.-Rat Wilhelm Turecek, weist die Vorstöße des Präsidenten der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Nettig, Schanigärten einzudämmen, zurück.

"Es sind nicht die Juweliere und Boutiquen, die allein Gäste in Einkaufsstraßen bringen, sondern es ist der Mix aus Shopping und Genuß, der Konsumenten bringt. Die gastronomischen Betriebe sind ebenso wichtig für eine hohe Kundenfrequenz wie ein breites Angebot an Waren. Gerade die Schanigärten sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtbildes, laden zum Verweilen und zur Entspannung ein und sorgen für eine Atmosphäre, die sich zurecht bei Einheimischen wie Touristen größter Beliebtheit erfreut."

Wenn Nettig sich zum wiederholten Male nur für den Handel einsetze, lasse er dabei außer acht, dass er als Wirtschaftskammerpräsident ein Vertreter aller UnternehmerInnen sei.

"Wenn er die Handelsunternehmen wirklich schützen will, gibt es andere Aufgaben für Nettig. Beispielsweise ist der Wildwuchs an so genannten "karitativen" Veranstaltungen, von Bäckerstandeln bis zu Punschständen, in der Tat Umsätze hemmend. Diese bieten, anders als die eigentlichen Gastronomiebetriebe, nicht einmal sanitäre Anlagen für ihre Besucher. Und "karitative" Punschtrinker sind im Unterschied zu Gästen von Kaffeehäusern auch keine Kunden für die umliegenden Geschäfte."

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