Grüne/Vana: Wenig Besserung der Arbeitsmarktsituation in Wien

Für Grüne ist Kürzung des Frauenanteils bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen inakzeptabel!

Wien (Grüne) - "Die Arbeitsmarktsituation in Wien ist weiterhin äußerst besorgniserregend", kommentiert Monika Vana, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Wiener Grünen, die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Wien. "Es ist unverständlich wie sowohl der blau-schwarze Bund als auch die Wiener SPÖ die dramatische Situation über Monate hinweg schönreden und sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben versuchen, anstatt endlich den dringend notwendigen Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Angriff zu nehmen".

Besonders empört Vana der jüngste Beschluss der Stadtregierung, den Frauenanteil im Territorialen Beschäftigungspakt für Wien zu kürzen. "Das ist für uns Grüne untragbar. Wir haben im Stadtsenat gegen den Territorialen Beschäftigungspakt gestimmt, weil wir es leid sind, die Lippenbekenntnisse der SPÖ in Sachen Frauenarbeitslosigkeit mitzutragen. Tatsächlich wird Arbeitsmarktpolitik nicht nur im Bund sondern auch in Wien auf dem Rücken der Frauen gemacht."

Die Wiener Grünen fordern daher dringlichst:

  • Erhöhung der finanziellen Mittel des WAFF
  • Ein arbeitsmarktpolitisches Sofortprogramm für Wien unter besonderer Berücksichtigung von Frauen und Wiedereinsteigerinnen und 60 % Frauenanteil bei allen Maßnahmen des Territorialen Beschäftigungspakts
  • Recht auf Ausbildung junger Menschen
  • Umstiegshilfen für atypisch Beschäftigte
  • Bindung der Wiener Wirtschaftsförderung an beschäftigungspolitische Kriterien
  • Einrichtung von arbeitsmarktpolitischen Beratungsstellen für alle ArbeitnehmerInnen

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