Grollitsch zum Welttierschutztag: Bekenntnis zu konsequentem Tierschutz

Ehrgeizige Ziele der Freiheitlichen in Sachen Tierschutz

Wien, 2002-10-03 (fpd) - Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher, NAbg. Dr. Udo Grollitsch, unterstreicht anläßlich des morgigen Welttierschutztages den hohen Stellenwert des Tierschutzes innerhalb einer humanen Gesellschaft, verweist auf zahlreiche freiheitliche Initiativen zur Verbesserung der Situation der Tiere und verspricht, daß sich die FPÖ weiterhin verstärkt und konsequent dem Tierschutz zuwenden werde. *****

Die Aussage von SPÖ-Abgeordneter Sima, in der FPÖ herrsche beim Tierschutz "absoluter Stillstand", komme angesichts der drastischen Einschränkung von Tierversuchen für kosmetische Zwecke oder der umfassenden und essentiellen Verbesserungen für Tiere im Strafrecht -allesamt erst unter freiheitlicher Regierungsbeteiligung durchgesetzt - einer bewußten Realitätsverweigerung gleich, so Grollitsch. Der FPÖ, der aufgrund eines ÖVP-Vetos in der aktuellen Regierungsvereinbarung in Sachen Bundestierschutzgesetz bislang "die Hände gebunden waren", Untätigkeit vorzuwerfen, sei laut Grollitsch billigster Wahlkampf-Populismus. Es stelle sich vielmehr die Frage, so der FPÖ-Tierschutzsprecher weiter, warum die SPÖ in dreißig Jahren, davon dreizehn Jahren in einer Koalition mit der ÖVP, nicht schon längst ein Bundestierschutzgesetz beschlossen habe.

Dafür, daß auch in Zukunft alles andere als "Stillstand" in Sachen Tierschutz herrsche, würden die Freiheitlichen unter ihrem neuen Obmann, Mathias Reichhold, sorgen. Grollitsch verspricht neben einem Bundestierschutzgesetz weitere ehrgeizige Ziele: so die Aufnahme des Tierschutzes in die Bundesverfassung analog dem Umweltschutz, die Durchsetzung schärferer Tiertransportbestimmungen - keine internationalen Lebendtiertransporte, verkürzte Transportstrecken im Inland - sowie eine Neufassung des Tierversuchsgesetzes samt einer Adaptierung an den letzten wissenschaftlichen Stand der Substitutionsmethoden.

Abschließend appellierte der freiheitliche Bundestierschutzsprecher anläßlich des Welttierschutztages an das Verantwortungsbewußtsein aller Tierfreunde gegenüber unseren wehrlosen Mitgeschöpfen. So etwa solle sich jeder, der sich ein Tier anschaffen wolle, der großen Verantwortung, die er für lange Zeit auf sich nehme, bewußt werden und sich den Ankauf eines vierbeinigen Hausgenossen gut überlegen. "Tiere sind keine Spielzeuge, sondern denkende, fühlende - und leidensfähige Wesen", so Grollitsch, und der Umgang mit ihnen sei ein Spiegelbild der in einer Gesellschaft herrschenden humanen Gesinnung. (Schluß)

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