Parfuss: Bundestierschutzgesetz für ÖVP weiter kein Thema

Forderung von 460.000 UnterzeichnerInnen des Tierschutzvolksbegehrens muss erfüllt werden

Wien (SK) Die Ungleichbehandlung von Tieren durch die unterschiedlichen Ländergesetze sei nicht nur eine Ungerechtigkeit, sondern verhindere auch effiziente und rasche Verbesserungen der Tierschutzstandards. "Dieses Instrument für verbesserten Tierschutz als konzeptlos abzutun, wie dies heute ÖVP-Tierschutzsprecher Prinz getan hat, zeugt wieder einmal vom Desinteresse der ÖVP an modernen Tierschutzstandards", kritisierte SPÖ-Tierschutzsprecherin Ludmilla Parfuss amDonnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nicht umsonst ist das Bundestierschutzgesetz die zentrale Forderung von 460.000 Österreichinnen und Österreicher, die 1996 das Tierschutzvolksbegehren unterschrieben haben." ****

Seit 1996 sei die Zahl der Argumente für eine einheitliche Regelung auf Bundesebene noch angewachsen. "So gewinnt der Tierschutz z.B. auf EU-Ebene erfreulicherweise immer stärker an Bedeutung. Dies bedeutet aber auch, dass in Zukunft einige neue Richtlinien auf Österreich zukommen, die rasch und einheitlich umgesetzt werden müssen. Ein Bundestierschutzgesetz kann die optimale Umsetzung am besten garantieren", so Parfuss.

"Die UnterzeichnerInnen des Tierschutzvolksbegehrens und alle Parteien mit Ausnahme der ÖVP haben die Vorteile eines Bundestierschutzgesetzes bereits erkannt. Ich appelliere daher an die Österreichische Volkspartei, in dieser Frage umzudenken und ebenfalls für ein Bundestierschutzgesetz einzutreten, das einen modernen und gerechten Tierschutz in Österreich garantiert", so Parfuss abschließend. (Schluss) wf/mp

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