VP-Neuhuber: Wiener ÖVP weist Vorstellungen von Grünen zu Gestaltung der Innenstadt zurück

Vassilakou verwechselt die Wiener Innenstadt mit Rummelplatz

Wien (ÖVP-Klub): Zum Flair der Wiener Innenstadt gehört zweifellos ein lebendiges Bild, dass von flanierenden Menschen, Schanigärten, Events und Straßenmusikanten mitgeprägt wird. "Allerdings ist die Wiener City mit ihren gerade einmal 1.600 Gebäuden, 17.000 Bewohnern und ca. 100.000 Einpendlern pro Tag ein " kleines Dorf", dass nur begrenzt Aufnahmekapazitäten zur Verfügung hat", so der VP- Mandatar und Wirtschaftsexperte, Mag. Alexander Neuhuber.****

Es stimmt, dass die City in den letzten Jahren lebendiger und lebenswerter geworden und somit nicht das Schicksal anderer Großstädte mit ihren am Abend ausgestorbenen Innenstädten teilt. "Dennoch darf diese Entwicklung nicht zum "Overkill" führen", warnt Neuhuber: "Immerhin hatten die Schanigärten in den letzten fünf Jahren einen Zuwachs von fast 15 % zu verzeichnen." Täglich landen zahllose Ansuchen um Bewilligungen von Buden, Standeln oder Events auf dem Tisch des Bezirksvorstehers. Der 1. Bezirk ist somit mit Abstand der am stärksten "belastete" Bezirk Wiens. "Zwischen Lebenslust und Lebensfrust im 1. Bezirk ist ein dünner Grad, den wir langsam zu überschreiten drohen", kommentiert Neuhuber die Forderung der Grünen auf unbeschränkten Wildwuchs von Schanigärten weiter:
"Einkaufsspaß ja, Rummelplatz nein!"

Selbstverständlich unterstützt die Wiener Kammer wie auch der Wiener Wirtschaftsbund einerseits Gastronomen die Schanigärten errichten wollen, und andererseits den Wunsch der Bevölkerung und der Touristen nach Verweilen im Freien. Allerdings muss die Genehmigung von Schanigärten hinkünftig stärker auf die jeweilige Einzelsituation des Lokals insbesondere auf dessen Straßenfront und Sitzplatzkapazität im Inneren abgestellt werden. "Es kann nicht sein, dass Lokale in der Fußgängerzone des goldenen "U" mit nicht einmal 100 Sitzplätzen und 6 oder 7 Metern Straßenfront 300 Außensitzplätze bekommen", Neuhuber dazu.

Und auch die Sorgen und Nöte der Kaufleute der Innenstadt müssen in Betracht gezogen werden. "Das Miteinander von Wohnbevölkerung, Autofahrern, Gastronomen, Kaufleuten und Touristen unter einen Hut zu bringen, ist das magische Vieleck der Interessen an dem wir zu arbeiten haben", erklärt VP-Gemeinderat Neuhuber, selbst Innenstadtbewohner und auch mit seinem Büro in der City angesiedelt. Einseitige Bevorzugungen gilt es zu verhindern. "Die Wiener ÖVP und der Wirtschaftsbund der Inneren Stadt werden sich mit Garantie für eine möglichst konsensuale Lösung mit Augenmaß in der Schanigartenfrage einsetzen", schloss VP-Gemeinderat Neuhuber.(Schluss)

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