"Der Zuversicht wachsen Flügel" - Auszeichnung für emeritierte Äbtissin von Marienkron

Mönchhof (OTS) - Am Dienstag dem 1. Oktober 2002 überreichte die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Frau Elisabeth Gehrer, Sr. M. Rosaria Golsch O. Cist., emer. Äbtissin der Zisterzienserinnenabtei Marienkron, das Silberne Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die Republik Österreich.

"Ins Gelingen verliebt ... und nicht ins Scheitern", so beschrieb Frau Minister Gehrer die emer. Äbtissin M. Rosaria Golsch. Sie habe Ziele gesetzt und verwirklicht, der Zuversicht Flügel wachsen lassen, durch Treue, Engagement, Arbeit, Werte und Beständigkeit viel für die Menschen getan.

Sr. M. Rosaria Golsch war 1955 mit fünf anderen Schwestern aus der bayerischen Ziserzienserinnenabtei Seligenthal/Landshut nach Mönchhof im Burgenland gekommen. Auf Initiative der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz sollte am "eisernen Vorhang" eine Gebetsstätte "zum Segen des Landes" entstehen. 1967 zur Priorin gewählt, stellte Sr. M. Rosaria Golsch 1969 den gesamten Klostererwerbsbetrieb innovativ um. Landwirtschaft und Geflügelzucht wurden eingestellt, das Kneipp-Kurhaus Marienkron - modern und noch klein mit zunächst 54 Zimmern - eröffnet. Mit dem Erfolg wuchsen Therapie und Hotellerie zum anerkannten 4-Sterne Kurhaus und Entspannungszentrum von heute. Immer aktuell blieb das schon vor mehr als 30 Jahren formulierte Konzept einer Ganzheitstherapie für Körper, Geist und Seele.

Die Vorreiterrolle von Marienkron und seiner Leiterin Sr. M. Rosaria Golsch wurde auch bald honoriert: schon 1969 mit dem Ehrenzeichen des Burgenlands. Weitere Ehrungen folgten: durch das Rote Kreuz, den Kneipp-Bund, die Gemeinde Mönchhof, die Länder Burgenland (1996 Verleihung des Komturkreuzes) und Steiermark (1996 Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens). 1991 Ernennung zur Kommerzialrätin.

Auch das Zisterzienserinnenkloster wuchs unter ihrer Leitung. 1991 wurde Marienkron zur Abtei erhoben, Sr. M. Rosaria Golsch zur ersten Äbtissin gewählt. Aus den sechs Gründerinnen wurde eine Gemeinschaft von 19 Schwestern. Mit ihrem 75. Geburtstag legte Sr. M. Rosaria Golsch ihr Amt als Äbtissin nieder. Als Managerin leitet sie auch weiterhin das Kurhaus. Unter emer. Äbtissin M. Rosaria Golsch wurde Marienkron gleichermaßen zu einem geistlichen Zentrum und zu einer Oase der Ruhe für Erholungssuchende.

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