FP-Strache: Wien-Mitte: Projekt gefährdet Weltkulturerbe!

Stadtsenat von der Wiener Stellungnahme zur Weltkulturkompatibilität von Wien-Mitte nicht informiert!

Wien, 03-20-2002 (fpd) - Zum Bericht der Stadt Wien an die UNESCO bezüglich der Weltkulturerbekompatibilität des Projektes Wien-Mitte stellte der Landesobmann-Stellvertreter der FPÖ-Wien, GR Heinz-Christian Strache fest, daß die Vorgehensweise der Wiener Stadtregierung höchst hinterfragenswert sei, da der Wiener Stadtsenat über den Inhalt in keiner Weise informiert wurde, jedoch die APA bereits Details veröffentlicht habe.

Es sei ein absoluter Skandal, wenn aus dem Büro von Planungsstadtrat Rudolf Schicker verlautbart wird, daß der Bericht "...in einigen Tagen sowieso im Internet abgerufen werden könne..." und die Rathausopposition auf Medienberichte angewiesen sei. Die Herausgabe des siebzigseitigen Konvolutes wurde auf Anfrage der FPÖ jedenfalls abgelehnt, empört sich Strache.

Unabhängig von dieser neuerlichen Verschleierungsaktion der SP-Regierung in Wien sei jedoch festgehalten, daß es sich bei den nachvollziehbaren Kritikpunkten nicht um Fragen der "Detailplanungen" handle, sondern explizit die Bauhöhe den Kriterien der UNESCO und ICOMOS widerspreche.

Die Umstände, wie dieser Bericht jetzt an die Öffentlichkeit gekommen sei, zeichne einmal mehr ein Sittenbild der sozialistischen Stadtverwaltung, die in guter alter DDR-Manier die Öffentlichkeit vom Entscheidungsprozeß ausschließe und mit "kreativer Wahrheitsauslegung" versuche - nicht nur die Wienerinnen und Wiener -sondern offenbar auch die UNESCO an der Nase herum zu führen, so Strache abschließend. (Schluß) jen/am

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