Gallo: Kärntner Wasserschiene über Bedarfszuweisungsmittel finanzieren

Wassergipfel mit allen Betroffenen ist unverzichtbar

Klagenfurt, 2002-10-03 Eine einwandfreie Trinkwasserversorgung zähle gesetzlich normiert zu den klassischen Gemeindeaufgaben. Daher sollten für die Finanzierung einer kärntenweiten Wasserschiene unbedingt auch BZ-Mittel herangezogen werden, sagte der freiheitliche Klubobmannstellvertreter, LAbg. Johann A. Gallo.

Der Grundsatz zuerst das Notwendige, dann das Nützliche und erst danach das Angenehme habe für die nachhaltige Sicherung der Trinkwasserversorgung höchste Priorität. Zusammen mit den üblichen Landesförderungen und Eigenmitteln der Gemeinden ließe sich das überregional konzipierte Projekt durchaus finanzieren, argumentierte der freiheitliche Umweltsprecher.

Derzeit stehe man leider weit vor dam Start einer breiten Diskussion mit allen Betroffenen und den kolportierten Finanziers. SP-Umweltlandesrat Reinhart Rohr bevorzuge leider den wenig zukunftsweisenden "Weg mit dem Kopf durch die Wand" hinter der er den Landesfinanzreferenten vermute, erklärte der Abgeordnete.

Weder unkontrollierte Schnellschüsse noch unausgereifte Gefälligkeitsaussagen seien zukunftsweisende Strategien. Daher müsse der Umweltreferent im Anschluss an die jüngst stattgefundene Landtagsenquete "Unser Wasser - unsere Zukunft" jetzt endlich konstruktive Gespräche und Verhandlungen mit allen Betroffenen beginnen und zu einem Kärntner Wassergipfel einladen, schloss Gallo.

Rückfragen & Kontakt:

FP-Landtagsklub
Landhaus
0463/513272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003