Verleihung der Hertha Firnberg-Stellen 2002

Wien (OTS) - Gehrer vergibt bedeutende Förderung an neun Nachwuchswissenschafterinnen =

Bundesministerin Elisabeth Gehrer verlieh heute, am 3.
Oktober 2002, die diesjährigen Stellen im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programms. Neun Frauen können ein dreijähriges Forschungsprogramm beginnen. Die Spannweite der Themen reicht von sehr Aktuellem wie der Abschätzung von Hochwasserereignissen und der Entwicklung von Impfstoffen bis zu grundlegenden philosophischen Fragestellungen wie "Wittgenstein, Kierkegaard und der religiöse Glaube".

Mit Hertha-Firnberg-Stellen sollen Frauen am Beginn ihrer akademischen Karriere größtmögliche Unterstützung erfahren. Refundiert werden die Gehaltskosten für eine Postdoc-Stelle (derzeit jährlich 42.270 Euro), die Kosten für einen großen Lehrauftrag pro Semester und frei verfügbare Mittel von jährlich 8.000 Euro.

Das nach der ersten österreichischen Wissenschaftsministerin benannte Programm richtet sich an Frauen aller Wissenschaftsdisziplinen, die ein Doktoratsstudium abgeschlossen haben.: "Frauen stellen heute bereits mehr als 50% der Studierenden, im Studienjahr 2000/01 war erstmals auch die Mehrheit der Absolventen der wissenschaftlichen Universitäten weiblich. Gezielte Förderungsmaßnahmen, um den Frauenanteil auch bei Assistenten und Professoren weiter zu erhöhen, sind mir ein großes Anliegen. Mit den Hertha-Firnberg-Stellen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der wissenschaftlichen Karrierechancen für Frauen." betonte Bildungsministerin Gehrer in ihrer Ansprache an die ausgezeichneten Wissenschafterinnen.

Das Hertha-Firnberg-Programm wurde 1998 ins Leben gerufen und wird seit Beginn vom Wissenschaftsfonds (FWF) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur durchgeführt. Insgesamt wurden damit bisher 51 Forscherinnen gefördert.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder Hertha-Firnberg-Stellen geben. Die Ausschreibungsfrist endet am 6. Dezember 2002. Die Entscheidung trifft das Kuratorium des Wissenschaftsfonds am 24. Juni 2003 nach einer internationalen Begutachtung der Anträge.

Rückfragen: Dr. Laurenz Niel, FWF
Wien, 3. Oktober 2002
niel@fwf.ac.at; Tel.:+43 1 5056740 86

Die Presseaussendung finden Sie auf der FWF-Website unter
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