Fasslabend: Vereinbarungen sind einzuhalten

Riess-Passser soll Wortklaubereien aufgeben

Wien, 03. Oktober 2002 (ÖAAB-PD) Die mit dem Öffentlichen Dienst vereinbarten Gehaltsanpassungen müssen eingehalten werden, forderte heute, Donnerstag, ÖAAB - Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. "Vizekanzlerin Riess-Passer soll die Wortklaubereien, ob die Inflationsanpassung ‚zum‘ ersten Jänner - also für das gesamte Jahr 2002 - oder Schlag Null Uhr ‚am‘ ersten Jänner erfolgen soll, umgehend aufgeben. Das ist ‚Beamtenhäkeln" und hat in einem seriösen Verhandlungsklima nichts verloren". Fasslabend fordert die Vizekanzlerin auf, umgehend zu ernsthaften Verhandlungen zurückzukehren und ihre Ankündigung "ihre Aufgabe so lange auszufüllen, bis diese von jemand anderem übernommen werde" einzuhalten. ****

Dem Öffentlichen Dienst sei in den vergangenen zwei Jahren unzweifelhaft einiges an Sparwillen abverlangt worden. Die Vereinbarung, die für 2002 mit 0,8 Prozent festgelegte Gehaltserhöhung je nach Inflationsrate nachträglich aufzubessern, nun mit semantischen Rösselsprüngen zu hintertreiben, ist in höchstem Maße unfair. "Wenn die Inflationsrate 1,8 Prozent beträgt, dann ist die erforderliche Anpassung auch durchzuführen", fordert Fasslabend. (Schluss)

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