Oxonitsch: "Wiener Arbeitsmarktpolitik hat Trendumkehr gebracht!"

Wien (SPW-K) - "In Wien ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im September zurückgegangen, im Bundesschnitt steigt sie weiter an -klarer lässt sich wohl nicht belegen, dass die Wiener Arbeitsmarkt-und Investitionspolitik gegriffen hat", kommentierte heute der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, Aussagen von FP-Schock und des Wiener ÖAAB-Obmanns Hoch. "Besonders markant ist in Wien auch der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit der 15- bis 19Jährigen - sie ist gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent niedriger. Auch die Arbeitslosenzahlen in den Bauberufen gehen in Wien zurück, während sie in den anderen Bundesländern steigen. Insgesamt liegt in Wien mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit schon seit Juni unter dem Bundesdurchschnitt." ****

Auf Bundesebene räche sich der wirtschaftspolitische Stillstand, "den Bundeskanzler Schüssel mit seinem Team zu verantworten hat", so Oxonitsch weiter. "Der dramatische Anstieg auf 200.000 Arbeitslose ist auf die konzeptlose Spar- und fehlende Investitionspolitik zurück zu führen." Besorgniserregend sei dabei auch der dramatische Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Österreich: Im September waren in Österreich fast 35.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 auf Jobsuche. "Wien ist das einzige Bundesland mit einer Zunahme an offenen Lehrstellen." Dramatische Auswirkungen zeige die Kürzungspolitik der Bundesregierung auch bei der Arbeitsmarktförderung: Immer weniger Arbeitslose seien in Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitsmarktförderung. "Man nimmt den Menschen damit jegliche Chance, wieder eine neue Beschäftigung und eine neue Existenzgrundlage zu finden."

"Wien ist bei Betriebsgründungen und bei Betriebsansiedlungen die Nummer eins unter allen Bundesländern. In keinem Bundesland werden mehr neue Betriebe gegründet und in keinem anderen Bundesland gibt es mehr Ansiedlungen ausländischer Unternehmen. Das ist mit ein Grund, warum die Entwicklung in Wien nicht ganz so dramatisch ist wie in den meisten anderen Bundesländern."

"Die Aufgabe der Bundesregierung liegt auf der Hand: Wir brauchen öffentliche Investitionen, Investitionsförderungen und eine Entlastung kleiner Einkommen. Und wir brauchen sie dort, wo die Arbeitslosigkeit durch die Kürzungsmaßnahmen der Regierung höchsten ist, also in der Ostregion", so Oxonitsch abschließend. (Schluss)

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