Blecha: Regierung will Pensionsraub prolongieren

Tomandl bestätigt Befürchtungen der Senioren

Wien (SK) "Mit der heutigen Aussage des Leiters der Pensionskommission, Theodor Tomandl, dass der Anpassungsfaktor unter einem Prozent und damit deutlich unter der Inflationsrate liegt, sind unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt worden", reagierte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, in einer ersten Stellungnahme. Blecha bekräftigte seine Forderung nach voller Inflationsabgeltung in Höhe von 2,1 Prozent. Blecha: "Von der versprochenen vollen Teuerungsabgeltung
rücken wir keinen Zehntelprozentpunkt ab!" ****

Der Pensionistenverbandspräsident kritisierte den "prolongierten Pensionsraub der Regierung". Den Pensionisten sollen auch 2003 angebliche "Übergenüsse", die sie während SPÖ-geführter Regierungen erhalten hätten, "sittenwidrig" abgezogen werden.

Zur den heutigen Aussage von Sozialminister Haupt, "die Pensionisten sollen am Staatsgesundungsprogramm der Regierung voll beteiligt werden", erklärte Blecha, dass "keine andere Bevölkerungsgruppe von der FPÖ-ÖVP-Abzocker-Regierung mehr belastet wurde, als die Pensionisten". Blecha: "Jedes blau-schwarze Jahr hat den Senioren 1,3 Milliarden Euro (18. Mrd.
Schilling) gekostet."

Bestätigt fühlt sich Blecha durch Tomandl in seiner dringenden Forderung nach einem Abgehen der unverständlichen Nettoanpassungsformel. Blecha schlägt vor, dass diese durch eine Wertsicherungsklausel ersetzt wird. Blecha abschließend: "Dadurch soll die Kaufkraft der zwei Millionen Pensionisten gesichert werden." (Schluss) wf/mm

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