Wiener Psychotherapieverband begrüßt und unterstützt Aussagen von WGKK-Obmann Bittner

Wien (OTS) - Der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, Franz Bittner, hat in der ZIB 3 vom 1.10. auf den Versorgungsauftrag der Sozialversicherung im Bereich der Psychotherapie hingewiesen.

Der Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP), Berufsvertretung der Wiener Psychotherapeuten, hält dazu fest:

Die Wiener Gebietskrankenkasse hat seit Jänner 2001 auf Initiative von Obmann Bittner mit der Verwirklichung des gesetzlichen Auftrags zur ambulanten therapeutischen Versorgung psychisch und psychosomatisch Erkrankter begonnen. Seit Jänner 2001 hat die WGKK das Angebot an Psychotherapie auf Krankenschein kontinuierlich ausgeweitet.

Psychisches und psychosomatisches Leiden führt sehr oft zu Beeinträchtigung der Teilnahme am gesellschaftlichen Erwerbs- und Leistungsbetrieb. Die von der WGKK eingeführte Psychotherapie auf Krankenschein hilft nicht zuletzt jenen, die sich eine privat finanzierte Psychotherapie nicht leisten können.

Während in den meisten Bundesländern eine Kassenfinanzierung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Kassenleistung noch immer ausständig ist, arbeitet die WGKK - auch gemeinsam mit dem Wiener Landesverband für Psychotherapie - seit zwei Jahren an der Verwirklichung und Weiterentwicklung des Versorgungsauftrages. Schließlich gehört Psychotherapie unbedingt zu einem modernen Gesundheitssystem, wie Obmann Bittner in der ZIB3 betonte.

Der Wiener Psychotherapieverband schließt sich der negativen Bewertung der Initiativen von WGKK-Obmann Bittner durch den ÖBVP (vgl. OTS0231 vom 2.10.2002) nicht an.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz Laubreuter,
Vorsitzender des Wiener Landesverbandes
für Psychotherapie, Tel.: 0664- 552 53 79
Dr. Jutta Fiegl,
Vorsitzende der Wiener Gesellschaft
für psychotherapeutische Versorgung, Tel.: 0664- 277 57 37

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