ÖGB-Schmölz: Volle Abgeltung der Teuerung von 2,1 Prozent ein Muss

PensionistInnen sind nicht die Melkkühe der Nation

Wien (ÖGB). "Bei der Pensionsanpassung im Jahr 2003 muss allen PensionistInnen auf Punkt und Beistrich die Teuerung abgegolten werden. Mit weniger geben wir uns diesmal sicher nicht zufrieden", stellt der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen Johann Schmölz zu den heutigen Aussagen von Theodor Tomandl fest. Der Vorsitzende der Kommission zur "langfristigen Sicherung der Pensionen" hatte in einem APA-Interview neuerliche eine "magere Pensionsanpassung" angekündigt.++++

Die Teuerungsrate betrug für den Zeitraum, der der Pensionsanpassung 2003 zugrunde liegt - das ist der Zeitraum vom 1. August 2001 bis zum 31. Juli 2002 - 2,1 Prozent. "Die Pensionen müssen mindestens um diesen Wert angehoben werden. Eine Anpassung die darunter liegt, kommt einem Raub an den Pensionistinnen und Pensionisten gleich", sagt Schmölz.

Die ÖGB-PensionistInnen haben ihre Forderung nach einer fairen Pensionsanpassung, die die Kaufkraft der Älteren sichert, bereits in der vergangenen Woche an die Vorsitzenden der Parteien übermittelt. Bis 15. Oktober haben die Parteien nun Zeit, zu antworten. "Wir werden alle Stellungnahmen veröffentlichen - die Antworten werden eine klare Entscheidungshilfe für die PensionistInnen sein, für wen sie sich bei der Nationalratswahl am 24. November entscheiden sollen", so Schmölz abschließend. (mfr)

ÖGB, 3. Oktober 2002 Nr. 756

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