Bures: Unglaubliche Schüssel-Festspiele in der ORF-ZiB

Wien (SK) "Was sich derzeit in den ZiB-Sendungen des ORF an parteipolitischer Privilegierung der Regierung abspielt, ist unglaublich", kritisierte Donnertag SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures aus gegebenem Anlass. "In der gestrigen ZiB 1 fanden wieder blauschwarze Festspiele statt, der Bundeskanzler samt Ministerriege wurde wieder wohlwollend ins Bild gerückt, wichtige Initiativen der SPÖ aber wohlweislich verschwiegen." ****

Damit setzt der verantwortliche Chefredakteur Mück seinen verhängnisvollen Kurs Richtung "Kanzler-TV" fort. Dies, obwohl eigentlich im Wahlkampf die Rollen von Regierung und Opposition aufgehoben sind und es nur mehr einen Wettbewerb wahlwerbender Parteien gibt, die gleichberechtigt zu berücksichtigen wären. Wie dies in der ORF-Praxis tatsächlich aussieht, illustriert die gestrige ZiB 1: Außenministerin Ferrero Waldner, Innenminister Strasser, Infrastrukturminister Reichhold, FPÖ zu Benes, Wirtschaftsminister Bartenstein und Bundeskanzler Schüssel durften sich vor ORF-Kameras verbreitern. Ein Bericht anlässlich einer Pressekonferenz von SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer, dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl und den international renommierten Forschern und Managern Prof. Zacherl und Prof. von Gabain zum Thema Forschungs- und Technologiepolitik wurde aus der Sendung gekippt. Dies, obwohl so wesentliche Fragen wie die Bündelung der Technologiekompetenzen und Aussagen zu weitergehenden Perspektiven des Biotechnologiesektors in Österreich getätigt wurden. "Die Ignoranz gegenüber der größten Partei des Landes und deren inhaltlicher Positionen ist in keinster Weise journalistisch argumentier- oder nachvollziehbar. Hier ist die politische Absicht unübersehbar", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) hs/mm

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