Kadenbach: Hochwassergebiete werden von Schüssel und Pröll als Showbühne missbraucht

ÖVP lehnte Ausweitung der Unterstützung für Hochwasseropfer ab

St. Pölten, (SPI) - "Es ist nichts weiter als ein ‚inszenierter Show-Auftritt', wenn Noch-Kanzler Wolfgang Schüssel und VPNÖ-Landesparteiobmann Erwin Pröll heute die Wiederaufbauarbeiten in den Niederösterreichischen Hochwassergebieten besichtigen, gleichzeitig jedoch den Hochwasseropfern die Ausweitung der Unterstützung verweigern. Die ÖVP war es, die sich im NÖ Landtag gegen den SPÖ-Vorschlage einer Ausweitung der Mindestunterstützung von Hochwasseropfern von 20 auf zumindest 30 Prozent ausgesprochen hat, die ÖVP im Bund war es, die sich gegen zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen im Zuge einer Hochwasser-Unterstützungsanleihe für die Betroffenen ausgesprochen hat. Was hier von Schüssel und Pröll geboten wird, ist an Peinlichkeit, ja wohl an Verachtung für die Betroffenen kaum mehr überbietbar", kommentiert Niederösterreichs SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach die heutige Besichtigungstour von Schüssel und Pröll in den Hochwassergebieten Niederösterreichs.****

Schüssel und Pröll kaufen lieber Abfangjäger statt zusätzliche Finanzmittel für jene Hochwasseropfer bereitzustellen, die zumindest 50 % oder mehr Ersatz für die Wiederbeschaffung ihrer verlorenen Möbel, ihrer zerstörten Häuser oder ihrer vernichteten Habseligkeiten benötigen. Was die Katastrophenhilfe und den Wiederaufbau der verwüsteten Landschaften anbelangt, so ist verstärkte Hilfe notwendig. Deshalb sprach sich SPÖ-Vorsitzender NR Dr. Alfred Gusenbauer für eine Hochwasserwiederaufbau-Anleihe des Bundes für einen großangelegten Wiederaufbau aus. Diese Milliarden-Euro schwere "Hochwasser-Wiederaufbau-Anleihe" soll dem Ausmaß der Zerstörung gerecht zu werden, in Oberösterreich und Niederösterreich wurden ganze Landstriche verwüstet, es braucht einen großen Entwicklungsplan, um Infrastruktur und Betriebe neu aufzubauen. "Während die Sozialdemokraten die Antworten darauf haben, was die Menschen fragen und erwarten, fahren Schüssel und Pröll mit leeren Taschen durch die Lande. Es braucht aber Politiker, die helfen und Lösungen parat haben und nicht solche, die Repräsentationstermine abwickeln", so Kadenbach.
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