BMLFUW AN GRADWOHL: AUCH IM WAHLKAMPF BEI DER WAHRHEIT BLEIBEN

vom Verkauf von Bioflächen kann keine Rede sein

Wien (bmlfuw, 02.10.2002) Die heutigen Aussagen des SPÖ Agrarsprechers Gradwohl sind zurückzuweisen. Auch im Wahlkampf sollte man seine Quellen prüfen und sich dann ausschließlich an Tatsachen orientieren. Dem Vorwurf, das BMLFUW gefährde die Zukunft der Bioforschung in Österreich durch einen Verkauf der Außenstelle Neusiedl, wo angeblich Forschung für Biogemüse und Biosaatgut stattfände, ist entgegenzuhalten:

1) Am Standort Neusiedl haben bislang keine Bioforschungsaktivitäten stattgefunden.

2) Es kann darüber hinaus keine Rede davon sein, daß Bioforschung beeinträchtigt wird, weil im Gegensatz zu Gradwohls Äußerungen im niederösterreichischen Rutzendorf 150 Hektar der Bundesversuchswirtschaften Ges.m.b.H in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur auf Bioforschung umgestellt werden, um dem "Bedarf der österreichischen Biolandbaubewegung nach Forschungsergebnissen" Rechnung zu tragen.

3) Auch dürfte Gradwohl entgangen werden, daß weitere Standorte für die Intensivierung der Bioforschung am Königshof und in Fuchsenbigl unter Ausnutzung von Synergieeffekten zur Verfügung gestellt werden.

4) Außerdem darf Gradwohl daran erinnert werden, daß BM Molterer bereits
im Frühsommer den Startschuß für ein Aktionsprogramm Biosaatgut gegeben hat, daß in der ersten Etappe mit 121.000 Euro dotiert ist.

Wie somit deutlich wird, ist Tatsache vielmehr, daß Landwirtschafts-und Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer massiv in die Zukunft von Bio investiert. Das BMLFUW hält daher abschließend fest: Gradwohls Vorwürfe gründen im Nichts und gehen ins Leere.

(Schluß)

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Wasserwirtschaft
Daniel Kapp
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