Erfolgreiche Sommersaison 2002

Landesstelle für Statistik präsentiert Tourismusstatistik

Bregenz (VLK) - Nach dem Nächtigungszuwachs von eineinhalb
Prozent in der Sommersaison 2001 zeichnet sich auch in der Sommersaison 2002 ein positives Ergebnis ab. Im Mai begann
die Sommersaison mit einem Nächtigungsplus von über 20
Prozent, im Juni sank die Nächtigungsziffer um elf Prozent,
im Juli wurde das Nächtigungsergebnis des Vorjahres knapp
um 0,2 Prozent verfehlt. Im August wurden von 201.000
Gästen 947.800 Übernachtungen gebucht. Gegenüber August
2001 bedeutet dies in diesem Monat ein Plus von 1,8
Prozent. Das geht aus der soeben veröffentlichten Tourismusstatistik für den Sommer 2002 von der Landesstelle
fürt Statistik hervor. ****

In der bisherigen Sommersaison, also in den Monaten Mai
bis August 2002, wurden von 584.700 Gästen 2.426.300 Übernachtungen gemeldet. Die Zahl der Ankünfte stieg um zweieinhalb Prozent, die Nächtigungsziffer um eineinhal
Prozent.

In den Hotels, Gasthöfen und Pensionen beträgt das Plus
drei Prozent, in den gewerblichen und privaten
Ferienwohnungen zusammen stieg die Nächtigungsziffer um
eineinhalb Prozent, auf den Campingplätzen gab es ein Plus
von fünf Prozent, in den Privatzimmern sank die Frequenz
aber um sechs Prozent und in den verschiedenen
Massenunterkünften um rund vier Prozent. Im Einzelnen
wurden in den Monaten Mai bis August 2002 in den
verschiedenen Unterkunftsarten folgende Nächtigungsziffern
gebucht:

Hotels,
Gasthöfe und
Pensionen 1.315.600 Nächtigungen + 3,2 Prozent Ferienwohnungen 533.500 Nächtigungen + 1,6 Prozent Privatzimmer 220.900 Nächtigungen - 6,0 Prozent Campingplätze 161.600 Nächtigungen + 5,1 Prozent Massenunterkünfte 194.700 Nächtigungen - 4,1 Prozent

In den 5/4 Sterne-Hotels stieg die Nächtigungsziffer
sogar um fünfeinhalb Prozent, und zwar von 508.900
Nächtigungen in den ersten vier Monaten der Sommersaison
2001 auf 536.900 in der bisherigen Sommersaison 2002.

Diese Zuwächse in der gehobenen Hotellerie, aber auch
der rege Einkaufstourismus und Ausflugsverkehr bewirkten
eine sehr erfreuliche Steigerung der Ausgaben der
Touristen. In den Tourismusbranchen, aber auch in den
verschiedenen anderen Branchen, die vom Tourismus
profitieren, wurden in den Monten Mai bis August 2002
insgesamt 662 Millionen Euro eingenommen, um rund vier
Prozent mehr als im Vorjahr. In der Sommersaison 2001
waren es im gleichen Zeitraum 638 Millionen Euro. Die Valutenumwechslungen von Touristen aus der Schweiz stiegen
sogar um 12 Prozent. Die Gäste, die mit anderen
Fremdwährungen ihre Aufenthalte finanzierten, haben ihre
Ausgaben noch nachhaltiger erhöht.

Aus beinahe allen wichtigen Herkunftsländern sind in der bisherigen Sommersaison mehr Gäste nach Vorarlberg gekommen
als im Vorjahr. Die Nächtigungsziffer der Engländer stieg
um 18 Prozent , der Belgier und Luxemburger um 13,5
Prozent, der Italiener um elfeinhalb Prozent, der Schweizer
um neuneinhalb Prozent, der Franzosen um sieben Prozent,
der Holländer um sechs Profzent und der Amerikaner um ein
Prozent. Die deutschen Urlauber haben das Ergebnis des
Vorjahres geringfügig überschritten. Von den
österreichischen Gästen wurden in den Monaten Mai bis
August 2002 um ein Prozent weniger Nächtigungen gebucht
als im Sommer 2001.

Die bisherige Sommersaison war in allen Tourismus-
Destinationen erfolgreich, ausgenommen das Kleinwalsertal.
Im Juni und Juli 2002 war die Nächtigungsziffer in dieser
Region stark rückläufig. Im Mai stieg zwar die
Nächtigungsziffer um mehr als ein Drittel, im Juni sank sie
aber um 19 Prozent und im Juli um neun Prozent. Im August
2002 wurde das Vorjahresergebnis knapp verfehlt. Für die
ersten vier Monate der bisherigen Sommersaison verbleibt
in der Gemeinde Mittelberg daher ein
Nächtigungsrückgang von dreieinhaln Prozent. Im Montafon
stieg die Nächtigungsziffer in den Monaten Mai bis August
2002 um vier Prozent, im Bregenzerwald um drieinhalb
Prozent, am Arlberg um drei Prozent, in der Alpenregion
Bludenz und in der Region Bodensee-Alpenrhein um je zwei
Prozent.

Weitere detaillierte Tabellen finden Sie auf der Homepage
des Amtes der Vorarlberger Landesregierung
www.vorarlberg.at im Bereich Statistik unter Daten &
Fakten.
(so/ug,nvl)

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