Nach Nebelinferno auf der A1: Unfallprävention auch ohne technische Hilfsmittel möglich

Grundwissen der Fahrausbildung anwenden: Sekundenmethode und Tempo reduzieren

Wien (PWK695) Die verheerenden Folgen der Nebelunfälle auf der A1 zu Beginn dieser Woche lassen manche Experten nach Nebelvorwarngeräten rufen um künftig besser gerüstet zu sein. Aus Sicht der österreichischen Fahrschulen ist es auch ohne technische Hilfsmittel möglich, Unfallprävention zu betreiben. "Auf Sicht fahren" heißt das Wundermittel. Kein kompliziertes, störanfälliges Gerät, keine Wissenschaft, sondern banales Grundwissen, dass jeder Autofahrer von seiner Fahrschulausbildung kennen sollte.

Damit muss jeder Autofahrer nur jenes Grundwissen anwenden, das er während seiner Ausbildung in der Fahrschule erlernt hat: Wer sich einer Nebelwand nähert, muss sofort sein Tempo reduzieren, noch bevor die Nebelwand erreicht wird. Dazu folgendes Beispiel: Ist bei Tempo 130 und 20 Metern Sicht die Fahrbahn blockiert, bleibt nicht einmal mehr die Zeit zu reagieren - ein Anprall mit Tempo 130 ist die meist tödliche Folge.

Die Sekundenmethode ist eine unkomplizierte Methode zur Kontrolle der richtigen Geschwindigkeit bei schlechter Sicht. Taucht im Nebel ein unbeleuchteter Gegenstand (Verkehrszeichen, Schneestange, Brückenpfeiler)auf, beginnt man zu zählen. Bei 100 km/h müssen mindestens vier Sekunden vergehen, bevor dieser Gegenstand erreicht wird. Ist man früher dort, ist die Geschwindigkeit zu hoch. (US)

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Ing. Hausherr Norbert
Obmann des Fachverbandes
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