In Kärnten wird was unternommen

"Tag der Kärntner Unternehmer" auf der Uni Klagenfurt -"Bildungsland Kärnten" und Qualifizierungsförderung für Beschäftigte sollen Wirtschaft zum Erfolgsfaktor für Kärnten machen

Klagenfurt (LPD) - Der "Tag der Kärntner Unternehmer" findet
heute erstmals an der Universität Klagenfurt statt. Die Servicemesse wird unter dem Motto "Kärnten - Erfolgsfaktor Wirtschaft" von der Kärntner Landesregierung veranstaltet. "Wir haben die Uni als Veranstaltungsort gewählt, weil wir zeigen wollten, dass die Kärntner Wirtschaftspolitik mit jener Stelle, wo zukünftige Ressourcen entstehen, eng zusammenarbeitet", so Finanz- und Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger.

Auch Landeshauptmann Jörg Haider hob die Bedeutung der Bildungspolitik hervor, die für ihn mitentscheidet, wie sich ein Land "als Wirtschaftsstandort profiliert". Der Landeshauptmann informierte daraufhin über das Projekt "Bildungsland Kärnten", dessen Ziel es ist, "lebenslanges Lernen koordiniert zu vernetzen". Für alle Bildungsbereiche, von den Volks- über die berufsbildenden Schulen, bis hin zur Erwachsenenbildung, nannte Haider als Schwerpunkte den Informations- und Kommunikationstechnischen Bereich, eine Sprachoffensive, die Erhöhung von Qualitätsstandards und eine Internationalisierung.

Haider stellte in diesem Zusammenhang die Qualifizierungsförderung für Beschäftigte vor, die das Land Kärnten gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) und der Ausbildungs- und Beschäftigungsberatung IFA (=Innovationen für den Arbeitsmarkt) initiiert hat. Das von der Europäischen Union geförderte Programm beinhaltet die Weiterbildung im Bereich der sozialen, personalen und kommunikativen Kompetenzen, die Steuerung von Arbeitsprozessen, die Einführung von Qualitätssicherungssystemen sowie eines Innovations-und Kooperationsmanagements, EDV-Schulungen, Marketing und Logistik. Gefördert werden die Maßnahmen, die vor allem auf Klein- und Mittelunternehmen abgestimmt sind, zu maximal 65 Prozent des förderbaren Schulungsaufwandes. Für Frauen ist außerdem ein Personalkostenersatz vorgesehen. "Seitens der Betriebe besteht bereits großes Interesse am maßgeschneiderten Schulungsprogramm für Mitarbeiter", so Haider.

Ein weiteres Projekt des "Bildungslandes Kärnten" setzt bei der beruflichen bzw. schulischen Entscheidungshilfe für Schüler an. Pfeifenberger setzt dabei neben der Universität auch auf die Fachhochschulen und die berufsbildenden Schulen. "Wir wollen einen Grundstein für eine neue Philosophie legen und den jungen Menschen schmackhaft machen, ihr eigenes Unternehmen zu führen", sagte der Wirtschaftsreferent, der künftige Absolventen motivieren möchte.

Am Abend findet im Rahmen einer Business-Gala die Verleihung des Innovations- und Forschungspreises 2002 des Landes Kärnten sowie die Vorstellung des Wirtschaftsreports Kärnten 2001/2002 statt.

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