Pahl: "Die Jugend darf mit ihren Schulden nicht allein gelassen werden!"

Banken müssen in die Pflicht genommen werden!

Linz (OTS) - "Der Ring Freiheitlicher Jugend unterstützt die heutige Kritik der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft bezüglich der Handhabung bei Jugendkonten. Die Jugendanwaltschaft stößt damit genau in unsere Richtung, denn auch wir fordern, dass die Kontoüberziehungen bei Jugendlichen gesetzlich neu geregelt werden müssen!", erklärte der oberösterreichische Landesobmann und stellvertretende Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) Gunther Pahl Mittwoch Mittag.

"Die Jugendverschuldung ist ein gewaltiges Problem in und für unsere Gesellschaft. Man darf allerdings nicht die Jugend dafür bestrafen! Die Jugend soll - am besten im Rahmen eines neuen bundesweiten Jugendschutzgesetzes und durch Akkordierung des Bankwesensgesetzes - vor der Aufnahme von Schulden geschützt und aufgeklärt werden", so Pahl weiter.

"Der RFJ OÖ spricht sich für eine verpflichtende individuelle Schuldnerberatung VOR Aufnahme jeglicher Privatkredite (auch durch Kontoüberziehung) von Personen bis zum vollendeten 30. Lebensjahres aus. Diese Schuldnerberatung darf allerdings nicht von Kreditinstituten selbst erfolgen. Jugendliche sollten bis zu einem Alter von 21 Jahren das Gehaltskonto nicht mehr als 700 Euro überziehen dürfen. Andere Konten, als jenes, auf welches das Gehalt überwiesen wird, dürfen nicht überzogen werden. Bei Vergehen sollten ausschließlich die Banken bestraft werden, indem sie ihre Forderungen verlieren.", präsentierte Pahl einen bereits ausgereiften Lösungsvorschlag, mit dem die einzigartige Reformkraft der freiheitlichen Bewegung wieder einmal unter Beweis gestellt ist.

"Wieder einmal kann man sehen, dass wir uns als einzige politische Vorfeldorganisation Sorgen um die Jugendlichen machen und auch die Lösung anbieten können", schloss Pahl. (Schluß)

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