Cartellverband: "Ständiger Richtungsschwenk der Grünen gefährdet Bildungspolitik"

ÖCV-Präsident Schrammel: "Universitätsreform muss umgesetzt werden - Grüne bleiben Melonenpartei: Außen Grün und innen Rot."

Wien (OTS) - "Man merkt, welches Gefahrenpotential in den Grünen wirklich steckt", kommentiert Karl Wolfgang Schrammel, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV) den Richtungsschwenk des Grünen Bundessprechers Alexander Van der Bellen. "Nachdem gestern der Universtitätsprofessor Van der Bellen gesprochen hat und sich gegen Verschiebung und Boykott der Universitätsreform ausgesprochen hat, ließen heute die linken Fundamentalisten den Bundessprecher Van der Bellen den Rückzieher verkünden."

Schrammel sieht in diesem Verhalten einen Vorgeschmack auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der Grünen. Schrammel: "Auch wenn die Grünen mit ihren Spitzenkandidaten sehr betont auf Freigeist spielen, kommt ihre wahre Identität letztlich doch immer zum Vorschein. Sie bleiben halt eine Melonenpartei: Außen Grün und innen Rot. Zu solchen Experimenten darf unser Bildungspolitik jedoch nicht missbraucht werden." Der ÖCV sieht in den Zielen der Universitätsreform einen Fortschritt für den Bildungsstandort Österreich. Und Schrammel abschließend: "Jetzt gilt es, die guten Absichten auch in Taten umzusetzen. Durch Gesetzesboykotte werden wir niemals eine Uniautonomie erzielen. Das weiß Professor Van der Bellen, seine Parteifreunde anscheinend nicht." (AB)

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