Glawischnig: Gusenbauer entdeckt Kunst- und Kulturpolitik

OTS (Wien) - Mit Aufmerksamkeit registriert die stv. Bundessprecherin und Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, dass SPÖ-Chef Gusenbauer das Kunst- und Kulturressort entdeckt zu haben scheint. "Die unsinnige Aufteilung der Kunst- und Kulturagenden auf ein Ministerium und ein Staatssekretariat hat schließlich die SPÖ zu verantworten", so Glawischnig. Die SPÖ hat ein eigenständiges Kunst-und Kulturministerium aufgegeben und zur berühmt-berüchtigten ‚Chefsache’ gemacht. "Unter den Folgen dieser ‚Chefsache’ leiden Kunst- und Kulturpolitik noch heute", kritisiert Glawischnig, die in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Forderungen der Grünen auf ein eigenständiges Kulturressort verweist.

"Wenn Alfred Gusenbauer Besserung gelobt, soll uns das freuen. Die Glaubwüridigkeit dieser Ankündigungen wird zu überprüfen sein", schließt Glawischnig.

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