SCHWEITZER: "Keine Leuchten in der SPÖ..."

... "daher holt sich Gusenbauer sein Schattenkabinett vom ehemaligen politischen Mitbewerber"

Wien, 2002-10-02 (fpd) - "Auf der Suche nach seinem sagenumwobenen ‚Kabinett des Lichts‘ wird Gusenbauer offenbar in der eigenen Partei nicht fündig", meinte FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer zum Wunsch des SPÖ-Vorsitzenden, den ehemaligen LiF-Abgeordneten Haselsteiner im Falle einer SPÖ-Regierungsbeteiligung zum Infrastrukturminister machen zu wollen. ****

In der SPÖ gebe es offenbar keine einzige Leuchte, daher müsse sich Gusenbauer seine Schattenminister vom ehemaligen politischen Mitbewerber holen, meinte Schweitzer. "Zuerst Heide Schmidt als Justizministerin, jetzt Haselsteiner als Infrastrukturminister -welchen glücklosen Ex-Politiker aus einer anderen Partei will er sich als nächsten holen?" Das zeige, daß die Personaldecke der SPÖ nicht nur dünn sei, sondern in Wahrheit gar nicht vorhanden. Wahrscheinlich traue sich Gusenbauer auch gar nicht, noch einmal mit Einem, Prammer, Edlinger und Co. vor die Wähler zu treten, die ein solches Vorhaben als gefährliche Drohung verstehen würden.

Jedenfalls werde die Personalpolitik der SPÖ immer grotesker. "Als nächstes präsentiert uns Gusenbauer wohl ein paar Figuren aus Grimms Märchen als seine Wunschminister", prophezeite Schweitzer. (Schluß)

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