Wien und die EU-Erweiterung: Magistrale für Europa

Entwicklungschancen für die Wirtschaft

Wien (OTS) - Mit dem TINA-Büro hat Wien seit Jahren europäische Verkehrsplanungskompetenz. Für den TEN-Knoten (wichtiger "Kreuzungspunkt" transeuropäischer Bahnverbindungen) bereitet Wien den Zentralbahnhof - eines der "100 Projekte für Wien" der Wiener Stadtregierung in dieser Amtsperiode) vor.
Was fehlt, ist aus Wiener Sicht eine leistungsfähige Querverbindung im südlichen Zentraleuropa.

Unter dem Motto "Magistrale für Europa" haben sich die Städte Augsburg, Budapest, Karlsruhe, München, Nancy, St. Pölten, Salzburg, Strasbourg, Stuttgart, Ulm und Wien sowie Interessensverbände in dieser Region zusammengetan, um eine Hochleistungsverbindung zwischen Paris im Westen Europas und Budapest in dessen Mitte zu lobbyieren. Eine Verlängerung nach Beograd und darüber hinaus bis Istanbul ist denkbar.

Wien will im Frühjahr 2003 in Paris eine weitere Offensive für diese Projekt starten und vor allem die Stadt Paris zur aktiven Mitarbeit gewinnen.

Am 4. Oktober findet nun im Julius-Raab-Saal der WKÖ (Wiedner Hauptstraße 63) eine Informationsveranstaltung "Standortvorteil Magistrale" statt, an der (von TINA Wien und Europaforum Wien organisiert) unter anderen der Oberbürgermeister von Karlsruhe, Heinz Fenrich, ÖBB-Generaldirektor Stellvertreter Helmut Hainitz und für die Stadt Wien der amtsführende Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr Rudolf Schicker teilnehmen. Eröffnet wird die Veranstaltung um 9 Uhr von Harald Bollmann, Mitglied des erweiterten Präsidiums der WKLÖ: Für 11.30 Uhr ist ein Mediengespräch vorgesehen, zu dem wir schon heute die KollegInnen herzlich einladen.

Am Samstag, 5. Oktober gibt es im Wiener Südbahnhof eine öffentlich zugängliche Ausstellung, die um 10 Uhr unter anderen von Stadtrat Rudolf Schicker eröffnet wird. (Schluss) lf

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