ORF zu angeblichen "Ungereimtheiten" in "Am Schauplatz"-Sendung

Wien (OTS) - Zu den in einer Aussendung (OTS 062) am Dienstag, dem 2. Oktober 2002, von EU-Parlamentarier Dr. Hans Kronberger geäußerten "massiven Zweifel am Wahrheitsgehalt der gestern im ORF ausgestrahlten 'Am Schauplatz'-Sendung", stellt der ORF fest:

Professor Nesterenko übt keine ärztliche Tätigkeit aus, schon gar nicht an krebskranken Kindern, sondern er führt eine physikalische Messung durch. Die "Am Schauplatz"-Recherchen haben ergeben, dass die Experten in der Frage des Vitamin-Präparats Vitapekt geteilter Meinung sind. Ein Placebo-Effekt wird jedenfalls nicht ausgeschlossen. Das wird in dem Beitrag keineswegs verschwiegen. Im Gegenteil: Der Film zeigt ausführlich, auf welche "hausbackene" Weise das Präparat hergestellt wird, verzichtet aber auf eine endgültige Beurteilung.
Die "Am Schauplatz"-Redaktion kennt Professor Nesterenko und sein Umfeld seit sechs Jahren - hat 1996 auch schon über ihn berichtet -und schließt ihrer Meinung nach aus, dass er sich in irgendeiner Weise an dem Projekt bereichert. Über das Krankenhaus in Gomel hat der ORF schon mehrmals berichtet. So wie auch über andere Tschernobyl-Hilfsprojekte.
Die Vorwürfe, die Dr. Kronberger im Zusammenhang mit der "Am Schauplatz"-Sendung "Nach der Hölle" gegen Professor Nesterenko und gegen die Sendungsmacher erhebt,
werden daher entschieden zurückgewiesen.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0003