Industrie gegen Waneck-Vorschläge zur Finanzierung des Gesundheitswesens

IV-Gesundheitsexperte Brauner: Beitragserhöhungen sind der falsche Weg - Sparzwang für Reformen notwendig

Wien (PdI) Auf die Äußerungen von Gesundheitsstaatssekretär Waneck, für das Gesundheitswesen müssten neue Finanzierungsquellen erschlossen werden, reagiert die Industriellenvereinigung mit heftiger Ablehnung. Deren Experte für die Reform des Gesundheitswesens, Heinrich Brauner, erklärte dazu: "Unser Gesundheitssystem ist das teuerste in Europa und eines der teuersten der Welt - wir geben jährlich etwa 11% unserer Wirtschaftsleistung dafür aus." Man könne also nicht davon ausgehen, dass unser Gesundheitssystem unterdotiert sei. Die Zuführung zusätzlicher Gelder würde den Abstand zu den anderen Staaten noch erhöhen.

"Jetzt über Beitragserhöhungen nachzudenken ist das falsche Signal -Reformen und Reorganisation der Zuständigkeiten sind viel mehr gefragt", so Brauner. "Die Erfahrung zeigt, dass nur der Druck der leeren Kassen geeignet ist, solche Reformen in Gang zu setzen."

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
info@iv-newsroom.at
http://www.iv-net.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001