Schabl: Ständig steigende Arbeitslosigkeit in Niederösterreich

Die Arbeitslosigkeit ist auch im September mit einem Plus von 15 Prozent wieder stark gestiegen; vor allem Jugendliche und Lehrlinge stark betroffen

St. Pölten, (SPI) - Auch im September ist die Arbeitslosigkeit wieder stark gestiegen. So waren 32.905 in Niederösterreich Menschen ohne Arbeit, das entspricht einem Plus von 15 Prozent im Vergleich zum September des vergangenen Jahres. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist damit im Vergleich zu anderen Ländern in unserem Bundesland leider auch überproportional hoch. Besonders stark betroffen sind Jugendliche und Lehrlinge. Das AMS verzeichnet um 20 Prozent weniger Lehrstellen als im September 2001, gleichzeitig suchen aber mehr als 1.200 junge Menschen eine Lehrstelle, was einem Plus von 28 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres entspricht. Bei den Menschen zwischen 15 und 25 Jahren suchen mehr als 5.700 eine Beschäftigung. "Was sich schon seit langem abzeichnet, hat nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Jüngste, noch schnell von der gescheiterten FP-VP-Koalition zusammengezimmerte Aktionen sind eher eine ‚Arbeitslosigkeits-Versteckaktion'. Sie haben keine Strukturänderungen zur Folge, besonders bei Jugendlichen kommt es zu erhöhter Arbeitslosigkeit", macht der zweite Präsident des NÖ Landtages, SP-LAbg. Emil Schabl, die Untätigkeit der Bundesregierung für die massiven Probleme am Arbeitsmarkt verantwortlich.****

"Ständig neue Belastungswellen haben die Kaufkraft der Bürger geschwächt und damit eine Belebung der Wirtschaft unmöglich gemacht. Bei den Unternehmen hatte dies zur Folge, dass immer weniger Lehrstellen besetzt werden können. Durch das Kranksparen der Regierung konnte es zu keinem Anspringen der Konjunktur kommen, die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt ist die natürliche Folge", spricht sich Schabl für rasche Maßnahmen aus. Durch Steuersenkungen für niedrige und mittlere Einkommen und Steuerimpulse für Unternehmen soll die Wirtschaft stimuliert werden. In der Folge können so neue Arbeitsplätze und Lehrstellen geschaffen werden. Bei der Jugendarbeitslosigkeit setzt Schabl auf das von der SPÖ-NÖ schon lange geforderte Lehrlingspaket, welches auch die Schaffung eines Lehrlingsfonds beinhaltet.
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