GRAS distanziert sich von Van-der-Bellen-Linie zum UG 2002

Implementierungsstopp des UG 02 bleibt unabdingbare GRAS-Forderung

Wien (OTS) - Die Position des Grünen Bundessprechers Van der
Bellen widerspricht auf ganzer Linie den Forderungen der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), tausender Uni-Angehöriger und vor allem den massiven Protesten von Studierenden gegen das Universitätsgesetz 2002. Van der Bellen sprach sich heute im KURIER gegen eine Verschiebung der Implementierung aus und brüskiert mit diesem bildungspolitischen Salto rückwärts insbesondere seinen eigenen Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald, der die Probleme der Studierenden und Uni-Angehörigen offenbar versteht.

"Sollten die Grünen auf Stimmen von Studenten und Studentinnen hoffen, dann muss Kurt Grünewald für die Grünen in die Bresche springen”, so Joe Frey, Sprecher der GRAS in seiner ersten Reaktion. "Rund 200 000 Studierende entsprechen acht Mandaten. Mit diesem Angebot an Schüssel-WählerInnen treibt Van der Bellen potentielle Grün-WählerInnen in die innere Emigration bzw. in die Arme der SPÖ", so Frey weiter.

"Kompromisse um jeden Preis kommen für die GRAS nicht in Frage", so Frey abschließend.

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