Pumberger: In der SPÖ herrscht das gesundheitspolitisache Chaos

OÖ-SP-Haider widerspricht SP-Gusenbauer

Wien, 2002-10-01 (fpd) - "Chaos pur herrscht in der SPÖ, wenn es um die Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens geht. Seit Jahren fordern wir Freiheitliche eine einheitliche Finanzierung des Gesundheitswesens. Diesen Vorschlag kupferte der SPÖ-Vorsitzende Gusenbauer kürzlich ab, aber bis zu OÖ-Landeshauptmann-StV Erich Haider (SP) dürfte dies noch nicht durchgedrungen sein", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Pumberger. *****

"Im Rahmen des 1. Österreichischen Gesundheitsplanes, den Gesundheitsstaatsekretär Waneck heute vorstellte, wurde auch die sogenannte vernetzte Finanzierung zur einheitlichen Finanzierung ein und derselben Leistung in ganz Österreich eingebunden. Dabei handelt es sich um eine langjährige freiheitliche Forderung, die von der SPÖ bisher immer - mit den Worten: Man brauche keine Zentralisierung sondern Regionalisierung - abgelehnt wurde. Erfreulicher weise erkannte kürzlich auch die SPÖ die Vorzüge dieser Finanzierung und ihr Vorsitzender Gusenbauer nahm diese Forderung in seine Gesundheitsziele auf. Leider verabsäumte er es, seine Lamdesorganisationen von dieser plötzlichen Richtungsänderung zu informieren. Nur so läßt es sich nämlich erklären, daß heute von SP-Haider die alte sozialistische Doktrin der Zentralisierung heruntergeleiert wurde", so Pumberger.

"Verwunderlich ist das allerdings nicht. Wenn einem jahrzehntelang zur Sanierung des Gesundheitswesens einzig die Beitragserhöhung eingefallen ist, so muß eine plötzliche Richtungsänderung der SPÖ-Bundesspitze unweigerlich zum Chaos führen", schloß Pumberger. (Schluß)

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