LH Haider: Kärnten mit Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik auf dem Erfolgsweg

Zweitgeringste Arbeitlosen-Zunahme Österreichs - Seit Juni ist Arbeitslosenquote unter Bundesdurchschnitt - Weiterhin bedeutende Impulse zur Konjunkturbelebung und für den Arbeitsmarkt - Größtes Jugendbeschäftigungsprogramm

Klagenfurt (LPD) - Die Beschäftigungsinitiativen des Landes Kärnten, vor allem auch die Pakete, die zur Belebung der Bauwirtschaft geschnürt wurden, zeigen sehr positive Wirkung, dies teilte Landeshauptmann Jörg Haider heute unter Hinweis auf die neuesten Arbeitsmarktdaten mit. Neben der Gewebeaktion und Tourismusoffensive werden auch viele weitere Investitionsvorhaben der öffentlichen Hand wie Verkehrsinfrastrukturprojekte, die Wohnbauförderungsmassnahmen und die Bauvorhaben bei den Krankenanstalten kräftige Konjunkturimpulse auslösen und somit für Beschäftigung sorgen.

Die jüngste September-Statistik zeigt es einmal mehr: den zweitgeringsten Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit hat Kärnten (mit plus 9,2 Prozent). In der Steiermark und in Burgenland etwa gab es ein Plus von 13,2 bzw. 13 Prozent. Im August 2002 gab es mit 204.777 den zweithöchsten August-Beschäftigtenstand, der je erreicht wurde, während es beispielsweise in Wien einen Rückgang der Beschäftigten um 1,1 Prozent gab.

Seit Juni d. J. ist die Arbeitslosenquote unter dem Bundesdurchschnitt. Im August lag sie in Kärnten bei 5,6 Prozent, in Wien bei 8,5 Prozent (Österreichschnitt: 5,8 Prozent).
Im Durchschnitt gab es von Jänner bis August 16.838 Arbeitslose, in den Zeiten der Hochkonjunktur (19997/98) wurden hingegen über 18.640 Arbeitslose registriert.

Kärnten hat ausserdem bei den Unternehmensgründungen die Nase vorn. Im ersten Halbjahr 2002 liegt Kärnten mit 953 Unternehmensgründungen (ein Plus von 28,7 Prozent!) im Bundesländervergleich auf dem 2. Platz. Die Zahl der Arbeitgeberbetriebe wächst in Kärnten stärker als im Österreich-Durchschnitt.

Der Landeshauptmann hob in diesem Zusammenhang auch das größte Jugendbeschäftigungsprogramm in Kärnten hervor, das kürzlich gestartet wurde. Demzufolge wird kein Jugendlicher unter 25 Jahren in Kärnten arbeitslos oder ohne Ausbildung sein. Für jeden Jugendlichen wird ein maßgeschneidertes Angebot (Arbeitsplatz, Ausbildung, Umschulung, Qualifizierung) gemacht. Das Land verstärkt die Bundesmittel des Arbeitsmarktservice in Höhe von 7,7 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro und setzt damit eine beispielhafte Offensive für die Jugendbeschäftigung, die zur Nachahmung einlädt. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0008