Lebendige Bergregionen im Ländle erhalten

7,1 Millionen Euro für Bergbauern und bäuerliche Umweltleistungen

Bregenz (VLK) - Als Ausgleichszahlungen für benachteiligte
Gebiete und nationale Beihilfe sowie zur Förderung des Umweltprogrammes (ÖPUL) hat die Vorarlberger
Landesregierung heute, Dienstag, rund 7,1 Millionen Euro
genehmigt. "Diese Gelder sind der gebührende Beitrag des
Landes, um die wichtige Arbeit insbesondere unserer
Bergbauern sowie die bäuerlichen Umweltleistungen
abzugelten", betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber
und Agrarlandesrat Erich Schwärzler im Pressefoyer. ****

Rund 90 Prozent von Vorarlberg sind Berggebiete und
sogar 97 Prozent der gesamten Landesfläche gelten als "benachteiligte Gebiete". Landeshauptmann Sausgruber sieht
die Aufgabe des Landes darin, "auch bei Umgestaltung des europäischen Systems die Fähigkeit zu bewahren, für die bäuerliche Landwirtschaft in unserem Lande die
Rahmenbedingungen so zu setzen, dass sie ein entsprechendes Einkommen erwirtschaften kann".

Landesrat Schwärzler unterstrich einmal mehr den
unverzichtbaren Beitrag der Bauern zur nachhaltigen
Gestaltung der Bergregionen als Wirtschafts-, Erholungs-,
Natur- und Kulturraum. Da die Arbeit in den Bergen aber
höhere Kosten verursacht und geringeren Ertrag einbringt,
müssen den Bauern ihre Leistungen abgegolten werden.

Der Vorarlberger Weg für die Bauern zur Erhaltung
lebendiger Bergregionen ruht laut Schwärzler auf drei
Säulen: "Erstens: keine Entkoppelung der Produktion von Lebensmitteln und Kulturlandschaft, Viehhaltung ist
notwendig; zweitens: ein klares Ja zu Erwerbskombinationen
und Zusammenarbeit; und drittens: der Arbeitsplatz
Bauernhof ist wichtig, denn wir müssen vor allem von den
Menschen reden, die das Gesicht unserer Gemeinden und
Regionen prägen."

Im Jahr 2001 nahmen gut 3.500 Vorarlberger Bauern an den ÖPUL-Maßnahmen teil. Diese Umweltleistungen werden auch von
der Vorarlberger Bevölkerung in hohem Maße geschätzt, wie
aus Umfragen zum Image der Landwirtschaft hervorgeht. (gw/tm/dig,nvl)

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