VP-Maier: Wien ist zu schade, um links liegen gelassen zu werden

Ferry Maier will in Floridsdorf und Donaustadt ein Grundmandat für die ÖVP erkämpfen

Wien (01.10.2002) - "Heute liegt Wien bei der Jugendarbeitslosigkeit vorne, beim Zuwachs von Arbeitsplätzen hinten." Das zu ändern, sei einer der Hauptgründe seiner Kandidatur für die Nationalratswahl. Bundesrat Dr. Ferry MAIER wird in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt antreten und trachtet, "dazu beizutragen, dass es in diesen beiden Schlüsselbezirken für Stadtentwicklung und Stadterweiterung durch eine wesentlich aktivere Standortpolitik zu einer tatsächlichen Arbeitsplatzoffensive kommt". Denn, so MAIER nachdrücklich, "das moderne, zukunftsorientierte Wien darf einfach nicht mehr länger links liegen gelassen werden".****

Dr. Ferry MAIER bezeichnet seine Kandidatur als eine "der interessantesten persönlichen Herausforderungen, da es gerade in diesen zwei Bezirken darum geht, ein höchstmögliches Maß an Wirtschaftsimpulsen für die bereits hier ansässigen Betriebe zu initiieren. Aber auch wieder mehr neue Betriebe anzusiedeln". Das zu erkämpfen ist für den Wirtschaftsexperten und Manager gleichermaßen Ziel, wie die Rückgewinnung des 1987 verloren gegangenen Grundmandates für die ÖVP.

Wer die Jugend verliert, verliert die Zukunft

Die Kandidatur des Raiffeisen-Generalsekretärs für Floridsdorf und Donaustadt ist daher, wie er betont, sehr bewusst erfolgt. "Hier gibt es wirklich bemerkenswerte wirtschaftliche Potentiale und Entwicklungsperspektiven. Ich freue mich darauf, auch darum zu kämpfen, dass zusätzliche Bundes- und EU-Gelder in diese Region fließen. Gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer." Keine Kraftanstrengung dürfe gescheut werden, um das wichtigste Ziel zu erreichen - genügend Arbeitsplätze für die Jugend. Angefangen von einem ausreichenden Angebot an Lehrstellen bis hin zu High-tech-Arbeitsplätzen. "Denn wer die Jugend verliert, verliert die Zukunft. Und wenn die Familien in Floridsdorf und Donaustadt keine attraktiven Arbeitsplätze und Lehrstellen mehr vorfinden, schwindet jede Zukunftsperspektive".

Konsequenterweise muss daher laut Ferry MAIER auch die Modernisierung des Verkehrsnetzes zügiger vorangetrieben werden, ebenso wie die Bemühungen intensiviert gehören, vermehrt internationale Projekte sowie international renommierte Unternehmen nach Floridsdorf und Donaustadt zu bekommen. Für einen Politiker, der wie er aus der Wirtschaft komme, sei es schlichtweg "unverständlich, mit welcher Leichtfertigkeit in den letzten Jahren das Image Wiens als attraktiver Wirtschaftsstandort auf`s Spiel gesetzt wurde". Dass die Bundeshauptstadt heute bei der Jugendarbeitslosigkeit führend sei und bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze hinter anderen Landeshauptstädten nachhinke, sei ein Armutszeugnis für die Arbeitsplatzpolitik der Vergangenheit. Das müsse sich ändern. Er werde sich zunächst auf folgende Aufgaben konzentrieren:

Vorrang für Jugendarbeitsplätze

Förderung von Lehrstellen und Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze für die Jugend. Diesbezüglich müsse es ein eigenes Programm geben. Bereits existierende Lehrlingsbetriebe sollten noch stärker unterstützt werden, andere noch intensiver zur Aufnahme von Lehrlingen motiviert werden.

Vollbeschäftigung durch attraktivere Standortpolitik

Unterstützung aller Initiativen der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer zur Stärkung bereits ansässiger Betriebe und zur Internationalisierung der Wirtschaft. International anerkannte Firmen sollten gerade in Bezirken, die die UNO-City beheimaten, besonders Willkommen sein. Solche Firmen im Sinne der Vollbeschäftigung vermehrt für Produktionsstätten bzw. Niederlassungen in Floridsdorf und Donaustadt zu gewinnen, müsse durch eine entsprechend attraktive Betriebsansiedlungspolitik forciert werden.

Vorteile landwirtschaftlicher Betriebe unverzichtbar

Wien zählt weltweit zu den Ausnahme-Metropolen, die das Glück haben, dass der überwiegende Teil landwirtschaftlicher Produkte aus dem unmittelbaren Umfeld bezogen werden kann. Die Vorteile von landwirtschaftlichen Betrieben in nächster Nähe sind laut Dr. MAIER für den 21. und 22. Bezirk unverzichtbar und müssten durch Maßnahmen zur Erhaltung und Schaffung weiterer Arbeitsplätzen noch mehr nutzbar gemacht werden.

Verkehrsnetz modernisieren - Stauzonen abbauen

Schließlich muss nach Meinung von Dr. Ferry MAIER dem weiteren Ausbau der Verkehrswege inklusive Modernisierung wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, als bisher: dazu zählt die Realisierung der Nord-Ost-Umfahrung, der Einsatz von Schnellstraßenbahnen, die sechste Donaubrücke in der Lobau, die Erweiterung des U-Bahnnetzes und eine starke Verkürzung der Fahrt-Intervalle."Jede Minute im Stau und jede Minute Wartezeit auf die nächste U-Bahn ist verlorene Zeit. Ich bin dafür, dass wir alles daran setzen, den Menschen nicht weiter unnötig ihre kostbare Freizeit zu stehlen". Daher sei ein mutiges Programm für nachhaltige Verbesserungsschritte nötig. (Schluss)

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