Oxonitsch zu Arbeitsmarkt: "Schüssel bekommt Rechnung für sein Nichtstun präsentiert!"

Trend in Wien erneut besser als im Bundesschnitt

Wien (SPW-K) - "Jetzt rächt sich, dass die Bundesregierung
Wachstum und Beschäftigung kaputtgespart hat und nichts gegen die Krise unternommen hat, während Wien mit einer Verstärkung öffentlicher Investitionen und Förderungen reagiert hat", kommentierte heute der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, den dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im September. "So waren im Vormonat fast 200.000 ÖsterreicherInnen arbeitslos, um fast 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die FPÖVP-Bundesregierung bekommt jetzt Monat für Monat die Rechnung für ihr wirtschaftspolitisches Nichtstun präsentiert In Wien dagegen lag der Anstieg erneut unter dem Bundesschnitt." ****

Im Bundesländervergleich sei der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien, Tirol und Kärnten am geringsten, so Oxonitsch weiter. "Wien ist bei Betriebsgründungen und bei Betriebsansiedlungen die Nummer eins unter allen Bundesländern. In keinem Bundesland werden mehr neue Betriebe gegründet und in keinem anderen Bundesland gibt es mehr Ansiedlungen ausländischer Unternehmen. Das ist mit ein Grund, warum die Entwicklung in Wien nicht ganz so dramatisch ist wie in den meisten anderen Bundesländern."

Besonders kritisch sieht der SPÖ-Klubchef den weiter dramatischen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit: "Im September waren in Österreich fast 35.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 auf Jobsuche. Immer mehr junge Leute finden einfach keinen Einstieg mehr ins Berufsleben, weil ihnen die Regierung durch das Kaputtsparen der Konjunktur Berufschancen nimmt", so Oxonitsch. Auch hier sei positiv zu vermerken, dass der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Wien geringer als der Bundesdurchschnitt sei. Dramatische Auswirkungen zeige die Kürzungspolitik der Bundesregierung auch bei der Arbeitsmarktförderung: Immer weniger Arbeitslose seien in Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitsmarktförderung. "Man nimmt den Menschen damit jegliche Chance, wieder eine neue Beschäftigung und eine neue Existenzgrundlage zu finden."

Oxonitsch verlangt daher von der neuen Bundesregierung mehr Anstrengungen in der Beschäftigungspolitik. "Österreich muss aus der Wirtschafts- und Beschäftigungskrise raus. Wir brauchen öffentliche Investitionen, Investitionsförderungen und eine Entlastung kleiner Einkommen. Und wir brauchen sie dort, wo die Arbeitslosigkeit durch die Kürzungsmaßnahmen der Regierung höchsten ist, also in der Ostregion. Hier geht es im besonderen auch darum, etwa durch Verkehrsinfrastrukturprojekte ein drohendes Transitchaos zu verhindern", so Oxonitsch abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
Mobil: 0699/1 944 77 40
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003