Tumpel zu September-Arbeitslosenzahlen: "Versäumnisse von zweieinhalb Jahren schwarz-blau rächen sich"

Maßnahmenpaket für die Jungen kommt viel zu spät. Ältere zahlen für die so genannte Pensionsreform mit steigender Arbeitslosigkeit

Wien (AK) - "Die Versäumnisse von von zweieinhalb Jahren schwarz-blau in der Arbeitsmarktpolitik rächen sich jetzt", sagt AK Präsident Herbert Tumpel zu den heute präsentierten Arbeitslosenzahlen für den September. Knapp 200.000 Arbeitslose bedeuten gegenüber dem Jahr 2000 eine Zunahme von 30 Prozent oder mehr als 46.000 Personen. Besonders betroffen sind die Jungen und die sogenannten älteren Arbeitnehmer. "Das für die Jungen auf Druck von AK und ÖGB beschlossene Maßnahmenpaket kommt viel zu spät", kritisiert Tumpel, "und die sogenannte Pensionsreform der Regierung bezahlen die Älteren mit deutlich steigender Arbeitslosigkeit." Tumpel fordert daher kurzfristig mehr Beschäftigungsförderung mit Weiterbildungsmöglichkeiten für Ältere. Darüberhinaus verlangt der AK Präsident mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und deutlich verbesserte Chancen für Weiterbildung. "Diese Regierung hat zweieinhalb Jahre ungenützt verstreichen lassen", sagt Tumpel, "Egal, welche Regierung sie nach dem 24.November ablöst: Das Problem der Älteren am Arbeitsmarkt muss energisch und konsequent angegangen werden." ****

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