Floridsdorfer SPÖ begrüßt weitere Ausbaumaßnahmen für Wiener U-Bahnnetz

GR Reiter und NR Eder hoffen auf unterirdische Verlängerung der U 6 nach Stammersdorf - Kostenteilung zwischen Bund und Wien notwendig

Wien (SPW-K) - Erfreut über den von Stadtentwicklungstadtrat DI Schicker angekündigten weiteren Ausbau des Wiener U-Bahnnetzes zeigten sich Dienstag SPÖ-Gemeinderat Günther Reiter und der Verkehrssprecher der SPÖ-Fraktion im Nationalrat, Abg. Kurt Eder. In einer gemeinsamen Stellungnahme gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien hoben die beiden Floridsdorfer Mandatare das sich nunmehr aus diesbezüglichen Medienberichten abzuleitende Eintreten des Stadtrates für die unterirdische Verlängerung der U-Bahnlinie U 6 vom bisherigen Endpunkt Franz-Jonas-Platz bis nach Stammersdorf/Rendezvousberg hervor. "Damit würde einem Anliegen der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung und der Bezirks-SPÖ Rechnung getragen", erklärten die beiden Politiker. Voraussetzung für die Realisierung der Ausbauvorhaben sei allerdings, dass der Bund - so wie bisher beim U-Bahnbau - die Hälfte der Investitionskosten übernehme. ****

Die unterirdische Linienführung der U 6 sei vor allem deshalb besonders vorteilhaft, weil sie die vom Individualverkehr stark benützte Brünner Straße entlasten und auch im Fall der geplanten weiteren Errichtung von Wohnhäusern im Bereich des Einzugsgebietes der künftigen U 6-Verlängerung für die Anrainer eine optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsmittel U-Bahn bieten würde, setzten Eder und Reiter ihre Argumentation fort. Durch die Errichtung einer großen Park-and-Ride-Anlage am Rendezvousberg an der Stadtgrenze am nördlichen Ortsende des Bezirksteils Stammersdorf könnten zudem die nach der Errichtung der Nordautobahn nach Wien pendelnden Autofahrer bereits an der Stadtgrenze in die U 6 umsteigen und damit die Bezirks- und die Wiener Straßen spürbar entlasten.

Die gleichen Möglichkeiten würden sich nach der ebenfalls geplanten Verlängerung der U-Bahnlinie U 1 von der derzeitigen Endstelle am Reumannplatz bis an die südliche Stadtgrenze im Gebiet von Rothneusiedl eröffnen, merkten Reiter und Eder zudem an. Auch dort würde sich dann neben der Anbindung der großen Wohnsiedlungen an die U-Bahn eine direkte Umsteigmöglichkeit vieler Einpendler von der Straße auf die Schiene ergeben. Reiter und Eder: "Das von Stadtrat Schicker geschnürte Verkehrspaket ist realistisch, hat Hand und Fuß und ist nicht zuletzt bei einigem guten Willen seitens des Bundes auch finanzierbar".

Nicht zuletzt wiesen die beiden Politiker auf die besonders langfristigen wichtigen wirtschaftlichen Aspekte des weiteren U-Bahnausbaus hin. "Drei Milliarden Investitionen für das Verkehrspaket bringen der Bauwirtschaft durch Jahre hindurch zahlreiche Aufträge, sichern Tausende Arbeitsplätze und damit Steuer-und Sozialversicherungseinnahmen. "Auch die Stadtplanung und damit die Verkehrspolitik unter Federführung von Stadtrat Schicker sind beispielhaft für die zukunftsorientierte, umweltfreundliche Politik der Wiener SozialdemokratInnen. Während die FPÖVP-Bundesregierung bei der Eisenbahn das Leistungsangebot deutlich gekürzt hat und weiter zurückfahren möchte, erweitert Wien sein leistungsfähiges öffentliches Verkehrsnetz. Wiens macht´s also auch in diesem Bereich viel besser!", schlossen Reiter und Eder. (Schluss)

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