Erber: Sonderprogramm für arbeitslose Jugendliche in NÖ eingeleitet

1600 19- bis 25 -Jährige sollen von Maßnahmen profitieren

St. Pölten (NÖI) - Die internationale Konjunktursituation des vergangenen Jahres hat sich besonders auf die Jugendbeschäftigung ausgewirkt. Obwohl Österreich noch immer mit den Niederlanden die geringste Jugendarbeitslosigkeit aufweist, wurden für die besonders betroffenen 19- bis 25-Jährigen weitere Maßnahmen als Einstiegshilfe in den Arbeitsmarkt eingeleitet. So hat Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop ein "Sonderprogramm für arbeitslose Jugendliche" initiiert, das mit Hilfe des AMS rund 1600 Jugendlichen den Weg in den Arbeitsmarkt ebnen soll, freut sich LAbg. Anton Erber über die Initiative, die durch das vom Bund verabschiedeten "Pakt für Jugend, Beschäftigung und Ausbildung" ermöglicht wurde. ****

Bis ins Jahr 2004 stehen aus diesem Programm rund 22,5 Millionen Euro als Starthilfen für Jugendliche zur Verfügung. In einer 6 bis 10-monatigen Facharbeiterintensivausbildung sollen 250 Jugendliche, die nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen in Mangelberufen wie Restaurantfachmann, Koch, Dachdecker, Spengler, Fleischverarbeiter usw. ausgebildet werden. 590 Jugendliche
sollen in 5-monatigen Weiterbildungskursen mit einem Abschlusszertifikat teilnehmen können. Damit werden jene Jugendliche angesprochen, die zwar eine abgeschlossene Ausbildung oder einschlägige Praxis aufweisen, wo aber bestimmte Defizite bestehen. Mit durchschnittlich 8-monatigen Betriebspraktika für 650 Jugendliche, in denen begleitend Qualifikationsmaßnahmen in Kursen angeboten werden, haben Jugendliche die Möglichkeit erste Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln und mit praxisgerechter Zusatzausbildung zu kombinieren. Schließlich soll der erfolgreiche Verein "Jugend und Arbeit" um 150 weitere Plätze aufgestockt werden, so Erber.

Die VP NÖ hat sich zum Ziel gesetzt, den Wirtschaftsstandort und Arbeitsplatz Niederösterreich weiter zu stärken. Mit diesen Initiativen kann vielen Jugendlichen eine Starthilfe für ihr Berufsleben und damit die Grundlage zu einem erfüllten Berufsleben, gegeben werden, betont Erber.

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