Raschhofer an SPÖ: Keine plumpen Wahlkampfslogans in der Frage der Benes-Dekrete

SPÖ-Abgeordnete seit neuestem selbsternannte Sprachpolizei

Wien, 2002-09-30 (fpd) - "Den Vorwurf, die FPÖ würde sich in Sachen Benes-Dekrete einer ‚nachgerade unerträglichen Radikalität der Sprache‘ bedienen, halte ich für eine nachgerade unerträgliche Aufbauschung legitimer politischer Stellungnahmen. Daher mein wohlgemeinter Tip an die beiden sozialistischen Sprachpolizisten Berger und Swoboda: schlagen Sie mit ihren Presseaussendungen einen sachlichen Weg ein. Ein historisch und politisch so brisantes Thema eignet sich nicht für plumpe Wahlkampfslogans. Ich habe sehr wohl Interesse an einer sachorientierten Benes-Dekrete-Debatte auf EU-Ebene" so die freiheitliche Delegationsleiterin im EU-Parlament, Daniela Raschhofer. ****

"Wenn Berger und Swoboda schon allerorts rechtspopulistische Gefahrenquellen orten, dürften meinen Kollegen von der SPÖ offensichtlich frühere Stellungnahmen namhafter ÖVP-Politiker entgangen sein. Sowohl Klubobmann Khol als auch Außenministerin Ferrero-Waldner haben einen Beitritt Tschechiens mit den Benes-Dekreten oftmals für unmöglich erklärt", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

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