Parnigoni: Strassers Zynismus ist nicht mehr zu überbieten

Argumente für brutale Machtpolitik werden immer skurriler

Wien (SK) Als "Ausdruck unüberbietbaren Zynismus" bezeichnete SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni Innenminister Strassers Rechtfertigung für die Zwangsfrühpensionierungen bei den Landesgendarmeriekommanden. Strasser sprach am Montag davon, mit den Zwangspensionierungen jungen Offizieren eine Chance geben zu wollen. Sein Sicherheitssprecher Kiss sprach kürzlich ebenso von einer "notwendigen Verjüngung der Gendarmerie". Dies, so Parnigoni, sei purer Zynismus. Die Argumente der ÖVP für ihre "brutale Machtpolitik" würden immer skurriler. "Während ÖVP-Obmann Schüssel die Menschen zur Arbeit bis 65 verdonnern will, zwingt Strasser seine Beamten zuhauf in Frühpension", kritisiert Parnigoni gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Strasser gehe es einzig und allein darum, "nicht der ÖVP zuzurechnende Beamte ohne Rücksicht auf Verluste loszuwerden und Platz für seine Parteifreunde zu schaffen", so Parnigoni. Strasser sei ein "Meister brutalster Machtpolitik". ****

Unglaublich sei auch, dass gerade Strasser von einer Chance für Junge in der Exekutive spricht. Immerhin sei er es gewesen, "der 1.700 Planposten und damit Arbeitsplätze vernichtet hat", erinnert der SPÖ-Sicherheitssprecher. Außerdem habe Strasser an die 1.000 dienstführende Posten liquidiert und damit Karrierechancen vernichtet. "Strassers Sparpolitik und seine brutale Personal- und Machtpolitik" seien in Zeiten der niedrigsten Aufklärungsquoten aller Zeiten höchst verantwortungslos, stellte Parnigoni abschließend klar. (Schluss) ml

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