Swoboda und Berger warnen vor unerträglicher Radikalität in FPÖ-Aussagen zu Benes-Gutachten

Wien (SK) "Die in den heute seitens der FPÖ veröffentlichten Stellungnahmen zum Ausdruck kommende Radikalität der Sprache ist nachgerade unerträglich", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, am Montag in Reaktion auf jüngste FPÖ-Attacken gegen "Ostländer" genannte Beitrittskandidaten. Die oberösterreichische SPÖ-Europaabgeordnete Maria Berger dazu: "Ist der große Schweiger Bundeskanzler Schüssel tatsächlich bereit, mit dieser Partei eine Koalition einzugehen? Und wie sind die jüngsten Vorstöße seitens der ÖVP zu verstehen, beim Treffen der Außenminister selbst ein bisserl mit dem Veto zu winken?" ****

Offensichtlich kokettiere die ÖVP auch damit, eine "möglichst harte Linie gegenüber der Tschechischen Republik zu vertreten", so Berger. Nur so sei die "äußerst verschnupfte Stellungnahme von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner gegenüber dem Mittagsjournal" zu verstehen. "Die ÖVP möchte mit etwas Rechtspopulismus versprengte freiheitliche Stimmen einsammeln", kritisierte Berger.

"Es ist hoch an der Zeit, endlich die richtigen Worte gegenüber der FPÖ zu finden", forderte Swoboda von Bundeskanzler Schüssel. "Die Freiheitlichen treten nicht für Frieden und Versöhnung ein, sondern wollen immer noch alte Rechnungen begleichen", schloss Swoboda. (Schluss) hm/mm

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