Vortragsreihe: "Templer in Österreich" in der VHS Hietzing

Wien (OTS) - Ein Vortrag über die Spuren der Templer in Österreich am Mittwoch, dem 2. Oktober um 18.30 Uhr eröffnet die Reihe der Volkshochschule Hietzing im Bezirksmuseum Hietzing (13, Am Platz). Insgesamt werden im kommenden Semester 16 Vorträge zu Gesellschaft und Kultur gehalten. Die Bandbreite reicht von Walter von der Vogelweide, einer Lesung aus dem "Postbuch" von Karl Weidinger über Kunst als Offenbarung, einem Schwerpunkt über den Islam bis zum Ende der Neuzeit.

Templer in Österreich

Der Jurist Ferdinand Neundlinger und der Historiker Manfred Müksch haben in mühevoller Kleinarbeit Hinweise auf die Templer in Österreich aufgespürt. Die Templer in Österreich wurden von der klassischen Geschichtsschreibung bisher stiefmütterlich behandelt oder auch völlig ignoriert. Dabei hatten die Templer eine ganze Reihe von Besitzungen im Gebiet des heutigen Österreich. Hinweise finden sich am Karner von Petronell, in Spital bei Weitra, in Friedersbach, in Kleinzwettl und in Wilhelmsburg, oder in der Virgilkapelle unter dem Stephansplatz. Der Orden wurde 1118 von Hugo de Payens zum Schutz der Pilger in Jerusalem mit acht weiteren Rittern gegründet und entwickelte sich zu einer weltlichen und geistlichen Macht mit mehr als 10.000 Niederlassungen in ganz Europa. Im Jahr 1307 wurde der Orden aufgelöst, seine Mitglieder verfolgt und getötet. Die Anklageschrift sprach von Häresie und der Anbetung eines magischen Kopfes, dem sogenannten "Baphomet", der angeblich Reichtümer erzeugen könne. Die Geschichte des Ordens wird in aller Kürze neu aufgerollt und eine schlüssige und zugleich verblüffend einfache Erklärung zum "Baphomet", dem legendären Götzen der Tempelritter, angeboten.

Das Buch von Ferdinand Neundlinger und Manfred Müksch "Templer in Österreich" ist in der Edition zum rauhen Stein erschienen und kann nach dem Vortrag beim Büchertisch der Buchhandlung gekauft werden. (Schluss) luk

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