Apothekerverband fordert Senkung der Mehrwertsteuer bei Arzneimitteln

Wien (OTS) - Hinsichtlich der SPÖ-Vorstellung nach einer gesamteuropäischen Regelung der Medikamentenpreise betonte heute der Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, Mag. Gottfried Bahr, dass die Arzneimittelpreise für die soziale Krankenversicherung in unserem Land bereits im unteren Drittel des europäischen Durchschnitts liegen. Bahr: "Dass Österreich ein Medikamenten-Billigland darstellt, ist seit der EURO-Einführung besonders transparent, weil damit auch ein direkter Preisvergleich möglich ist."

Bahr fordert aber in diesem Zusammenhang den SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer auf, die seit Jahren vom Österreichischen Apothekerverband erhobene Forderung nach Senkung der Mehrwertsteuer bei Arzneimitteln in seine Überlegungen mit einzubeziehen. Bahr: "Es ist wirklich nicht einzusehen, dass die Menschen in unserem Land nahezu die höchste Mehrwertsteuer auf Arzneimitteln im gesamten EU-Raum bezahlen müssen. Das trifft besonders die sozial Schwachen. Dafür müsste doch gerade der SPÖ-Vorsitzende besonders Verständnis haben."

Als ein richtiges Signal in die richtige Richtung anerkennt Mag. Bahr die SP-Überlegungen für einen verstärkten Ausbau der Prävention, die auf Sicht gesehen auch einen positiven Einfluss auf die finanziellen Ressourcen haben werde. Bahr: "Bei der Umsetzung solcher Überlegungen kann jede künftige Regierung auf die volle Unterstützung des Apothekerstandes zählen. Seit Jahren setzen die ApothekerInnen dieses Landes mittlerweile von allen Seiten anerkannte Impulse zum verstärkten Ausbau der Primärprävention."

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Österreichischer Apothekerverband,
Präsident Mag. Gottfried Bahr,
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Pressesprecher Mag. Hans Jakesz,
Tel.: 0664/2020488

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