Schneeberger: "Abfertigung neu" auch für Vertragsbedienstete

Weiterer Meilenstein für öffentlichen Dienst in Niederösterreich

St. Pölten (NÖI) - In der am Donnerstag stattfindenden Sitzung des NÖ Landtages wird ein weiteres wichtiges Kapitel in der Arbeitnehmerpolitik des Landes geschrieben. Mit der "Abfertigung neu" für Landes- und Gemeindevertragsbedienstete wird das von den Sozialpartnern ausverhandelte neue Mitarbeitervorsorgemodell auch im öffentlichen Dienst in Niederösterreich realisiert. Dabei wird auch unserer Forderung entsprochen, die Abfertigungsansprüche der Landes-und Gemeindevertragsbediensteten mit denen der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft gleichzustellen. So wird als Basis für den künftigen Abfertigungsanspruch nach der neuen Regelung das Jahresgehalt inklusive der Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt) herangezogen werden. Damit ist eine völlige Gleichstellung der Vertragsbediensteten mit der Privatwirtschaft gewährleistet und ein weiterer Meilenstein für die öffentlich Bediensteten in Niederösterreich gesetzt, stellt der Klubobmann der VP NÖ Mag. Klaus Schneeberger klar.****

Die bisherige Abfertigungsregelung für Vertragsbedienstete sieht als Berechnungsbasis nur die 12 Monatsgehälter ohne Sonderzahlungen vor. Mit der bevorstehenden Einführung der "Abfertigung neu" für Vertragsbedienstete wird der bisher bestehende Unterschied zu den Bediensteten der Privatwirtschaft beseitigt werden. Gleichzeitig tragen wir mit der Einführung der "Abfertigung neu" für Vertragsbedienstete in Niederösterreich dazu bei, dass eine möglichst große Anzahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch von der Mitarbeitervorsorge profitieren, so Schneeberger.

Die VP-Idee der "Abfertigung neu" ersetzt das bisherige Abfertigungs-System, von dem bisher nur ein Bruchteil der 3,1 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Österreichs profitiert haben. Mit der Abfertigung neu und die Angleichung an die Arbeitnehmer der Privatwirtschaft, soll auch einmal mehr klargestellt werden, dass der öffentliche Dienst einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Landes leistet und der damit unverzichtbar ist, betont Schneeberger.

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