Erfolgreiches "Fest der Freundschaft" und "Heimatherbst" im Gurktal

Zum dritten Mal "Fest der Freundschaft" mit Hunderten Kommunalvertretern aus dem Alpen-Adria-Raum - Eindrucksvolles Bekenntnis zum Ausbau der Beziehungen

Klagenfurt (LPD) - Hunderte Menschen und viele Ehrengäste, vorwiegend aus Friaul Julisch-Venetien, Slowenien und Kärnten, aber auch aus Deutschland, Ungarn und Kroatien nahmen heute am "Fest der Freundschaft" teil, das in herzlicher Atmosphäre im Garten des Schlosses Pöckstein (Gemeinde Straßburg im Gurktal) und wie immer dreisprachig - also neben Deutsch auch in italienischer und slowenischer Sprache - über die Bühne ging und heuer erstmals mit dem "Heimatherbst" in Straßburg gekoppelt war. "Heimatherbst" ist eine Initiative, die nach der Sommersaison auf Gästegruppen zielt, die im besonderen Kärntens typische Schätze und Vielfalt, vom Brauchtum, über Musik bis hin zu Handwerk und Kulinarik, kennenlernen und genießen wollen.

Das "Fest der Freundschaft", eine Initiative des Landeshauptmanns Jörg Haider, erlebte die dritte Auflage und bringt Bürgermeister und Kommunalvertreter aus den zahlreichen Kärntner Partnergemeinden, insbesondere aus dem Alpen-Adria-Raum zusammen. Wie der Landeshauptmann betonte, werde in vielen Projekten grenzüberschreitend und im Interesse der guten Nachbarschaft zusammengearbeitet. Haider sprach Grußworte auch in italienischer und slowenischer Sprache.

Kärntens Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger, Straßburgs Bürgermeister Ferdinand Wachernig und auch der Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl - er sprach für den Gemeindebund - dankten Haider für seine Initiative zum Fest der Freundschaft sowie für den "Heimatherbst", der Belebung in ländliche Regionen bringe und Kärnten noch wertvoller mache.

Pfeifenberger hob hervor, dass viele Gäste aus
den befreundeten Regionen und Gemeinden Kärntens kommen und damit positiv zur Aufwärtsentwicklung im Tourismus beitragen. Er sprach sich auch klar für die Revitalisierung von Schloss Pöckstein (im Besitz des Bistums Gurk) aus, die das Land unterstütze wolle. Das Schloss werde auch einen wichtigen Schnittpunkt im Kulturprojekt des "Hemma-Pilgerweges" (zum Wallfahrtsort Gurk) darstellen und damit den Pilgertourismus beleben.

Michaela Gasparutti als höchste Repräsentantin der Region Friaul Julisch-Venetien überbrachte die Grüsse des Regionspräsidenten Renzo Tondo. Wie Gasparutti zitierte, gehe es nun vor allem darum, dafür zu sorgen, dass die drei Länder Kärnten, Friaul und Slowenien einen weiteren touristischen und wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. "Es möge eine fruchtbare und friedliche Zusammenarbeit unserer Völker geben", so die Repräsentantin. Für den Ausbau der Beziehungen unter den Nachbarn und Partnern sprach sich auch LAbg. Klaus Wutte im Namen von Landesrat Georg Wurmitzer aus und wies auf Kärntens Lage im Schnittpunkt dreier Kulturen hin. Seitens der Diözese wurden die Gäste vom Forstdirektor des Bistums, Joachim Gfreiner, und vom Straßburger Propst, Johann Rossmann, herzlich willkommen geheißen. Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch Infrastrukturminister Mathias Reichhold und der dienstälteste Bürgermeister, Valentin Deutschmann aus der Gemeinde Grafenstein. (Schluss)

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