Lichtenberger: Reichhold nennt eigene Transit-Aussagen von Rom heute "unseriös"

FPÖ-Chef will Österreich 50 Jahre für sein Transit-Versagen zahlen lassen

Wien (OTS) "Der heutige nochmalige Versuch Reichholds, den Mißerfolg von Rom in einen Wahlkampfschlager umzudeuteln, ist klar danebengegangen", so Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen. Selbst ÖVP-Klubobmann Khol stelle heute via APA fest, daß Reichhold "den italienischen Verkehrsminister Pietro Lunardi ... zum Erfolg gebracht" habe. Das sage alles. Lichtenberger: "Reichholds heutige Aussagen sind nach dem Bauchfleck von Rom ein neuerlicher Tiefpunkt. Daß der Minister vom sicheren Entfall der 108%-Fahrtenzahlgrenze ausgeht, Monate bevor das Europaparlament seine Entscheidung in dieser Sache getroffen hat, zeigt die undemokratische Einstellung Reichholds und seiner Partei. Verhandeln und Lobbyieren statt Aufgeben wäre angesagt."

Ein Skandal sei die für kommende Woche geplante Verpflichtung Österreichs zum Bau des Brenner-Basistunnels, obwohl nicht eine einzige verbindliche Gegenleistung Italiens und Deutschlands beim Transit auf dem Tisch ist. Die Finanzierung des Tunnels ist völlig ungeklärt, Reichhold selbst blieb heute nur die vage Hoffnung auf eine Finanzierbarkeit über 40 bis 50 Jahre. Im Klartext: Die österreichischen SteuerzahlerInnen sollen ein halbes Jahrhundert lang für das Versagen Reichholds in der Transitpolitik zur Kasse gebeten werden. Und zu dem von Italiens Minister Lunardi zugesagten Fertigstellungsdatum 2011/12 sagt Reichhold, der Mann mit angeblicher Handschlagsqualität, heute selbst: unseriös. "Dem ist nichts hinzuzufügen", so Lichtenberger abschließend.

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